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Optimierung und Bild-Editor

Neben dem Aufräumen kann Media Organizer Bilder auch verkleinern und bearbeiten. Beides ist umkehrbar und läuft strikt lokal — es wird kein Bild an einen Online-Dienst geschickt.

Der Optimierungs-Bericht

Der Bericht zeigt Bilder mit Optimierungspotenzial, gemessen an den Schwellwerten aus den Optionen. Er ist eine Empfehlung — es wird nichts verändert, solange Sie es nicht auslösen.

Der Optimierungs-Bericht mit einer Datei und den Gründen für die Markierung
Zu jeder Datei steht, warum sie markiert wurde — hier gleich aus drei Gründen.

Typische Gründe:

  • Zu groß (Dateigröße) — überschreitet die eingestellte maximale Dateigröße (Standard 500 KB).
  • Zu groß (Abmessungen) — überschreitet die maximale Kantenlänge (Standard 2500 px).
  • Kein modernes Format (WebP/AVIF) — ein Rasterbild, das als WebP oder AVIF deutlich kleiner wäre.
  • Veraltetes Format — etwa BMP oder TIFF.

Zwei Gruppen — und der Unterschied ist wichtig

Der Bericht trennt bewusst:

Automatisch optimierbar. Format und Dateiname bleiben gleich. Bestehende Verweise bleiben gültig und müssen nicht angepasst werden. Das ist der gefahrlose Fall.

Nur im Editor. Hier würde eine Optimierung das Format ändern (z. B. nach WebP) und damit den Dateinamen. Bestehende Verweise zeigen weiterhin auf die alte Datei und werden nicht automatisch umgestellt. Solche Bilder werden deshalb nie automatisch angefasst.

Optimieren auslösen

Wählen Sie die Dateien aus und klicken Sie auf Optimieren. Vorher gilt:

  • Das Original wird gesichert (Standard: jimgo_optimize_backup, außerhalb des Webs).
  • Es wird nie hochskaliert — nur verkleinert.
  • Bringt die Optimierung weniger als die Mindestersparnis (Standard 10 %), bleibt das Original unberührt. Kein Qualitätsverlust für ein paar Kilobyte.
  • Sehr große Bilder werden übersprungen, damit das Dekodieren im Speicher bleibt — sie erscheinen als „zu groß zum Verarbeiten".

Über Backups kommen Sie an die gesicherten Originale und können eine Optimierung rückgängig machen.

Externe Optimierer

Sind spezialisierte Encoder auf dem Server installiert, nutzt Media Organizer sie für die Kompression — das bringt deutlich mehr als die eingebauten Bibliotheken:

FormatWerkzeugeHinweis
JPEGjpegoptim
PNGpngquant, oxipng, OptiPNGpngquant ist verlustbehaftet (größte Ersparnis); oxipng und OptiPNG sind verlustfrei. Automatisch bevorzugt pngquant.
WebPcwebpWenn die Quelle bereits WebP ist.
GIFgifsicleBehält Animationen.

Media Organizer lädt nichts herunter und liefert nichts mit — es nutzt nur, was schon installiert ist. Fehlt ein Werkzeug, fällt es automatisch auf die eingebaute Bibliothek zurück. Unter Optionen → Optimierung → Verfügbare Optimierer sehen Sie, was erkannt wurde.

Der Bild-Editor

Den Editor öffnen Sie aus der Detailansicht über Bearbeiten.

Der Bild-Editor mit Zuschnittrahmen und den Reglern für Transformation und Anpassung
Zuschneiden, Drehen, Skalieren, Qualität und Bildanpassung — mit Vorschau.

Möglich sind:

  • Zuschneiden — frei oder mit festem Verhältnis (1:1, 4:3, 3:2, 16:9, 9:16)
  • Drehen und Spiegeln
  • Skalieren auf eine maximale Kantenlänge
  • Qualität einstellen
  • Anpassen von Helligkeit, Kontrast und Sättigung

Auch hier wird das Original vorher gesichert; über die Backups-Ansicht machen Sie die Bearbeitung rückgängig.

Speichern: zwei Wege mit unterschiedlichen Folgen

WegWas passiertVerweise
Original ersetzen Format und Dateiname bleiben gleich. bleiben gültig ✓
Als WebP/AVIF speichern Legt eine neue Datei mit anderem Dateinamen an. Das Original bleibt bestehen. zeigen weiter aufs Original — Sie müssen sie manuell umstellen

Das ist der häufigste Stolperstein. Speichern Sie ein Bild als WebP, ändert sich nichts an Ihren Inhalten — sie zeigen weiterhin auf die alte Datei. Die Fundstellen, die Sie dafür anpassen müssen, finden Sie in der Detailansicht des Originals unter „Referenziert über".

Weiter geht es

Gilt für Version 1.0.3.