Berichte: Duplikate und defekte Referenzen Neben den unreferenzierten Dateien liefert Media Organizer zwei weitere Berichte. Beide sind reine Anzeigen: Sie löschen nichts und ändern nichts. Duplikate Der Bericht findet Dateien mit identischem Inhalt — erkannt über die Prüfsumme (SHA1), nicht über den Dateinamen. Zwei Dateien können also völlig unterschiedlich heißen und in verschiedenen Ordnern liegen; entscheidend ist, dass ihr Inhalt Byte für Byte gleich ist. Eine Duplikatgruppe: zwei identische Dateien, dazu der freigebbare Speicher, wenn eine Kopie bleibt. Jede Gruppe zeigt: wie viele Kopien es gibt und wie groß jede ist, wie viel Speicher frei würde, wenn je eine Kopie bleibt, den Anfang der Prüfsumme, den Status jeder einzelnen Kopie (referenziert oder ohne Referenz). Löschen Sie nicht blind alle Kopien bis auf eine. Prüfen Sie den Status: Sind mehrere Kopien referenziert, verweisen verschiedene Inhalte auf verschiedene Dateien. Löschen Sie dann eine, ist der zugehörige Verweis kaputt — Sie hätten einen toten Bild-Link erzeugt. Der sinnvolle Fall ist: eine Kopie referenziert, die anderen nicht. Dann können die unreferenzierten weg — über den normalen Weg. Die Bereinigung läuft auch hier über Quarantäne und Bestätigung. Der Bericht ist nur die Lupe, nicht der Besen. Über Ausblenden nehmen Sie Gruppen aus dem Bericht, die Sie bewusst so haben wollen — etwa bewusst doppelt gepflegte Bilder. Das hält die Liste über die Zeit brauchbar. Defekte Referenzen Dieser Bericht dreht die Blickrichtung um: Er zeigt Inhalte, die auf eine Datei verweisen, die es nicht gibt. Tote Bild-Links also — im Frontend das kaputte Bildsymbol. Jede Zeile nennt den fehlenden Pfad, wo der Verweis steht und über welchen Suchbereich er gefunden wurde — mit direktem Bearbeiten-Link. Die Spalten: Referenzierter Pfad Die Datei, die fehlt. Gefunden in Wo der Verweis steht, z. B. „Article #3 'Welcome to your blog'". Suchbereich Welcher Bereich den Verweis gemeldet hat. Bearbeiten Springt direkt in den Inhalt, um ihn zu reparieren. Dass derselbe fehlende Pfad mehrfach auftaucht, ist normal: Mehrere Suchbereiche haben ihn unabhängig gefunden. Warum die Versionshistorie ausgeblendet ist Standardmäßig werden Treffer aus der Versionshistorie nicht als defekte Referenz gelistet. Der Grund ist praktisch: Alte Beitragsfassungen verweisen naturgemäß auf Bilder, die längst ersetzt wurden. Diese Treffer würden den Bericht fluten, ohne dass es etwas zu reparieren gäbe. Steuern lässt sich das über Optionen → Berichte & Ansicht mit Provider aus defekten Referenzen ausblenden (Standard history) und History-Tabellen (Standard #__history). Ein typischer Ablauf Bericht öffnen und schauen, ob die fehlende Datei nur verschoben oder umbenannt wurde. Wenn ja: über Bearbeiten in den Inhalt springen und den Pfad korrigieren. Wenn die Datei wirklich weg ist: Verweis entfernen oder ein Ersatzbild einsetzen. Neu scannen — der Eintrag verschwindet. Ein Blick in diesen Bericht lohnt nach jeder Bereinigung. Er ist die Gegenprobe: Haben Sie versehentlich etwas entfernt, das doch gebraucht wurde, steht es hier. Weiter geht es Optimierung und Bild-Editor Automatisierung: geplante Scans und 404-Überwachung Gilt für Version 1.0.3.