Mail Log Protokolliert jede E-Mail, die Ihre Joomla-Website versendet — mit Auslöser, Empfänger und Zustellstatus · Version 1.3.0 · Stand 24.09.2026 Mail Log im Überblick Mail Log protokolliert jede E-Mail, die Ihre Joomla-Website über den Joomla-Mailer versendet. Zu jeder Nachricht sehen Sie, wer sie ausgelöst hat, an wen sie ging, ob die Zustellung gelang und — je nach Einstellung — den vollständigen Inhalt. Fehlgeschlagene Zustellungen werden ebenso festgehalten wie erfolgreiche. So haben Sie einen lückenlosen Nachweis darüber, was Ihre Website tatsächlich verschickt. Mail Log ist eine reine Administrator-Erweiterung für Joomla 6 und erzeugt keinerlei Ausgabe im Frontend. Das Dashboard fasst das Mail-Aufkommen zusammen: Gesamtzahl, heutige und wöchentliche Werte, Fehlerraten, ein Aktivitätsdiagramm sowie die letzten Mails und Fehler. Wofür Sie Mail Log einsetzen Fehlersuche bei der Zustellung. Sie sehen sofort, welche Mails fehlgeschlagen sind, mit der genauen Fehlermeldung des Mailservers. Nachweis und Audit. Wurde die Bestellbestätigung, die Registrierungsmail, die Benachrichtigung wirklich versendet? Der Log beantwortet das mit Zeitstempel, Empfänger und Inhalt. Erneutes Senden. Eine verlorene Mail lässt sich mit einem Klick erneut zustellen — an die ursprünglichen oder an eine andere Adresse. Überblick über das Aufkommen. Das Dashboard zeigt Volumen, Spitzenzeiten und Fehlerraten auf einen Blick. Datenschutz ist eingebaut, nicht angeflanscht Ein Mail-Log speichert naturgemäß potenziell sensible Inhalte. Mail Log geht deshalb ab Werk sparsam mit den Daten um: In der Voreinstellung wird nur ein kurzer Auszug des Nachrichtentexts gespeichert, kein vollständiger Body und keine rohe MIME-Nachricht. Sensible Mails werden erkannt. Nachrichten mit Betreffzeilen wie „Passwort zurücksetzen“, „Token“ oder „2FA“ werden automatisch als sensibel eingestuft und standardmäßig nur mit Metadaten gespeichert — der Reset-Link landet nicht im Log. Verschlüsselung ohne Schlüssel in der Datenbank. Wählen Sie die verschlüsselte Speicherung, wird der Schlüssel aus dem geheimen Joomla-Schlüssel abgeleitet und liegt nicht in der Datenbank. Ein Datenbank-Diebstahl allein gibt die Inhalte nicht preis. Anhänge außerhalb des Web-Roots. Erfasste Anhänge werden in ein geschütztes Verzeichnis kopiert, das nicht direkt über das Web erreichbar ist. Getrennte Rechte fürs Lesen. Wer die Liste sehen darf, darf nicht automatisch auch die Nachrichtentexte lesen — das ist ein eigenes Recht. Strikt lokal. Es werden keine externen Dienste kontaktiert. Keine Daten verlassen Ihre Website. Woraus Mail Log besteht Das Paket installiert drei zusammengehörige Erweiterungen: Die Komponente com_maillog — die Oberfläche im Backend mit Dashboard, Liste und Detailansicht. Das System-Plugin plg_system_maillog — es fängt den Mailversand ab und schreibt die Log-Einträge. Ohne dieses Plugin wird nichts protokolliert. Das Task-Plugin plg_task_maillog — die Wartungsaufgaben für den Joomla-Aufgabenplaner (Aufräumen, Statistik, Migration). Wie Sie weiterlesen Wenn Sie neu einsteigen, folgen Sie am besten dieser Reihenfolge: Voraussetzungen und Installation Download-Schlüssel und Updates Schnellstart: das Dashboard Die Log-Liste Einen Eintrag ansehen Nachrichtentext, Verschlüsselung und sensible Inhalte Gilt für Version 1.3.0. English version Voraussetzungen und Installation Mail Log wird als ein Paket installiert, das die Komponente und die beiden Plugins zusammen einspielt. Diese Seite nennt die Voraussetzungen und beschreibt, was nach der Installation aktiv ist. Voraussetzungen Joomla 6.0 oder neuer PHP 8.3 oder neuer Datenbank MySQL 8.0.13+ oder MariaDB 10.4+ PHP-Erweiterung sodium (für die optionale Verschlüsselung; in PHP 8.3 standardmäßig vorhanden) Installation Laden Sie das Paket pkg_maillog-.zip herunter. Öffnen Sie im Backend System → Installieren → Erweiterungen und ziehen Sie die ZIP-Datei in den Bereich Paketdatei hochladen. Nach dem Hochladen ist Mail Log installiert. Sie finden es im Menü unter Komponenten → Mail Log. Es ist eine einzige ZIP-Datei zu installieren — das Paket enthält die Komponente und beide Plugins. Installieren Sie nicht die einzelnen Bestandteile separat. Nach der Installation begrüßt Sie dieses Panel. Es nennt die installierte Version und führt zu den drei Dingen, die jetzt anstehen: die erste Testmail, der Download-Schlüssel für Aktualisierungen und das Handbuch. Nach einem Update steht an der Stelle von „Erste Schritte“ das Änderungsprotokoll. Was nach der Installation aktiv ist Damit Mail Log sofort protokolliert, aktiviert die Installation das System-Plugin automatisch. Ab diesem Moment wird jede versendete Mail erfasst — Sie müssen nichts weiter einschalten. Das Task-Plugin wird ebenfalls aktiviert, führt aber von allein nichts aus. Seine Wartungsaufgaben laufen erst, wenn Sie sie im Joomla-Aufgabenplaner einrichten (siehe das Kapitel Wartung: geplante Aufgaben). Erste Kontrolle Um zu prüfen, dass alles läuft, senden Sie eine Test-E-Mail über System → Konfiguration → Server → Test-E-Mail senden. Öffnen Sie anschließend Komponenten → Mail Log: Die Testnachricht sollte als jüngster Eintrag in der Liste erscheinen. Was in der Datenbank angelegt wird Die Installation legt vier Tabellen an (Einträge, Empfänger, Tagesstatistik und eine kleine Tabelle zur Drosselung der Benachrichtigungen). Bei einer Deinstallation werden diese Tabellen und ihre Daten wieder entfernt. Erfasste Anhang-Dateien im geschützten Verzeichnis bleiben dagegen erhalten, damit ein versehentliches Deinstallieren keine Beweismittel vernichtet — löschen Sie diesen Ordner bei Bedarf von Hand. Gilt für Version 1.3.0. English version Free-Version und Pro-Version Mail Log gibt es in zwei Versionen: der Free-Version und der Pro-Version. Beide stammen aus demselben Quellcode und werden über denselben Weg aktualisiert — sie unterscheiden sich nur darin, welche Funktionen freigeschaltet sind. Der Schnitt folgt einem Satz: Was wurde gesendet? beantwortet die Free-Version. Kommt es an? beantwortet die Pro-Version. Was welche Version kann Funktion Free-Version Pro-Version Protokollierung aller gesendeten E-Mails, auch bei vollständigem Ausfall des Postausgangs ja ja Dashboard, Log-Liste, Detailansicht, Message-ID ja ja Erneut senden, CSV-Export, Rohnachricht herunterladen ja ja Verschlüsselung, Maskierung, Aufbewahrungsregeln, Log- und Anzeigeregeln ja ja Benachrichtigung bei Fehlversand ja ja Domain-Gesundheit: Ampel im Dashboard ja ja Automatische Wiederholung fehlgeschlagener Sendungen — ja Ersatz-Versandweg: zweiter Zugang, wenn der erste ausfällt — ja Regelbasierte Versandwege: bestimmte Nachrichten über einen anderen Server — ja Regelmäßiger Bericht per E-Mail — ja Zweiter Alarmkanal über eine Web-Adresse — ja Domain-Gesundheit: Handlungsanleitung zu jedem Befund — ja Domain-Gesundheit: mehrere Domains — ja Domain-Gesundheit: Meldung bei Verschlechterung — ja Rückkanal: Unzustellbarkeitsmeldungen abholen und auswerten — ja Sperrliste: an tote Adressen wird nicht mehr geschrieben — ja Unzustellbarkeitsquote im Dashboard, Abzeichen in der Log-Liste — ja DMARC-Auswertung: wer in Ihrem Namen sendet, und ob es durchkommt — ja DMARC: Quellen beurteilen, Verlauf, Quote im Dashboard und im Bericht — ja DKIM-Selektoren aus den Berichten übernehmen und mitprüfen — ja DKIM-Signierung: ausgehende Post mit eigenem Schlüssel unterschreiben — ja DSGVO-Auskunft und -Löschung über Joomlas Datenschutzverwaltung — ja Die Free-Version wird durch die Pro-Version nicht eingeschränkt. Alles, was Sie heute in der Free-Version nutzen, bleibt unverändert erhalten — die Pro-Version kommt ausschließlich hinzu. Wie Sie erkennen, welche Version Sie haben Öffnen Sie Mail Log → Warteschlange. Sehen Sie dort eine Liste, haben Sie die Pro-Version. Sehen Sie stattdessen eine kurze Erklärung, was die Warteschlange tut, ist die freie Version installiert. Von der Free-Version zur Pro-Version wechseln Pro-Version in Ihrem Kundenkonto auf graup-it.de herunterladen. In Joomla unter System → Erweiterungen installieren die Paketdatei hochladen. Fertig. Joomla erkennt die vorhandene Installation und aktualisiert sie — Ihre Protokolle, Einstellungen und Berechtigungen bleiben vollständig erhalten. Die Update-Quelle wird dabei automatisch umgestellt, sodass Sie ab dann Updates der Pro-Version erhalten. Ihr Download-Schlüssel bleibt derselbe. Zurück zur Free-Version Der Weg zurück funktioniert genauso: Spielen Sie die Free-Version über die Pro-Version, wird daraus wieder die Free-Version. Ihre Protokolle bleiben vollständig erhalten. Was dabei mit den Funktionen der Pro-Version geschieht: Wartende Nachrichten in der Warteschlange werden nicht gelöscht. Sie bleiben liegen und werden nur nicht mehr abgearbeitet. Spielen Sie die Pro-Version später wieder ein, geht es weiter; andernfalls räumt die Aufbewahrungsfrist sie irgendwann ab. Ihre Einstellungen bleiben gespeichert, auch die der Pro-Version. In den Optionen sehen Sie die betreffenden Felder weiterhin, können sie aber nicht mehr ändern. Das ist Absicht: Ein Feld, das sich bedienen lässt und dann nichts tut, ist schlimmer als ein gesperrtes. Nach einem erneuten Wechsel zur Pro-Version steht alles wieder so, wie Sie es eingerichtet hatten. Das Regelwerk der Warteschlange wird ausgeblendet, nicht gelöscht. Es ist die einzige Einstellung, die sich technisch nicht sperren lässt — deshalb verschwindet sie in der Free-Version ganz. Gespeichert bleibt sie trotzdem. Rückmeldungen und Sperrliste bleiben gespeichert. Das Postfach wird nicht mehr abgerufen und die beiden Seiten zeigen statt der Listen eine Erklärung; die Daten liegen unverändert da und stehen nach einem erneuten Wechsel wieder zur Verfügung. DMARC-Berichte und Ihre Urteile über die Quellen bleiben ebenfalls liegen. Es kommen nur keine neuen mehr dazu. Die DKIM-Signierung hört auf. Ausgehende Post wird ab dann nicht mehr unterschrieben — der Schlüssel bleibt aber liegen, und der veröffentlichte DNS-Eintrag schadet nicht. Nach einem erneuten Wechsel wird ohne weiteres Zutun wieder unterschrieben. Eine Ausnahme: Das Datenschutz-Plugin bleibt installiert und aktiv. Joomla entfernt beim Herabstufen keine Bestandteile, die zum neuen Paket nicht mehr gehören. Auskunfts- und Löschanfragen nach DSGVO erfassen das E-Mail-Protokoll also weiterhin. Das ist bewusst so belassen: Eine Datenschutzfunktion, die sich stillschweigend abschaltet, hinterlässt eine Lücke, die niemandem auffällt — und genau dagegen ist sie gebaut. Wollen Sie sie dennoch loswerden, deinstallieren Sie das Plugin Privacy – Mail Log im Erweiterungs-Manager von Hand. English version Download-Schlüssel und Updates Mail Log erhält Updates über den offiziellen Joomla-Update-Mechanismus. Damit Ihre Website die Aktualisierungen abrufen darf, tragen Sie einmalig Ihren persönlichen Download-Schlüssel ein. Den Download-Schlüssel eintragen Erzeugen Sie Ihren Download-Schlüssel in Ihrem Kundenkonto auf graup-it.de (Menüpunkt Download-IDs). Ein Schlüssel gilt pro Website und deckt alle darüber bezogenen Erweiterungen ab. Öffnen Sie im Backend System → Aktualisieren → Update-Quellen. Öffnen Sie den Eintrag Mail Log Update Site und tragen Sie den Schlüssel in das Feld Download-Schlüssel ein. Speichern. In den Update-Quellen tragen Sie den Download-Schlüssel bei der Mail-Log-Update-Site ein. Achten Sie darauf, den Schlüssel ohne führende oder abschließende Leerzeichen einzufügen. Ein mitkopiertes Leerzeichen führt beim Update zu einer Fehlermeldung („URL rejected“ bzw. „Paketdownload fehlgeschlagen“). Updates einspielen Öffnen Sie System → Aktualisieren → Erweiterungen aktualisieren. Ist eine neue Version verfügbar, erscheint Mail Log in der Liste. Wählen Sie es aus und klicken Sie auf Aktualisieren. Joomla lädt das Paket über Ihren Download-Schlüssel, prüft die Prüfsumme und spielt die neue Version ein. Findet Joomla kein Update, obwohl eine neue Version vorliegt, klicken Sie zunächst auf Auf Updates prüfen, um den Zwischenspeicher zu aktualisieren. Manueller Weg Sie können jede Version auch manuell installieren: das ZIP herunterladen und wie bei der Erstinstallation über System → Installieren → Erweiterungen einspielen. Ein Update über das Paket überschreibt die vorhandene Installation und erhält Ihre Einstellungen und Log-Daten. Gilt für Version 1.3.0. Zwei Versionen, zwei Update-Quellen Mail Log gibt es in einer Free-Version und als Pro-Version. Beide brauchen einen Download-Schlüssel, beziehen ihre Updates aber aus unterschiedlichen Quellen. Joomla stellt das selbstständig um, sobald Sie von der einen auf die andere wechseln — Sie müssen nichts eintragen und nichts von Hand ändern. Ihr Schlüssel bleibt in beiden Fällen derselbe. Welche Version bei Ihnen läuft und wie Sie wechseln, steht unter Free-Version und Pro-Version. English version Schnellstart: das Dashboard Nach der Installation läuft Mail Log sofort. Diese Seite zeigt, wie Sie den ersten Eintrag erzeugen und das Dashboard richtig lesen. Den ersten Eintrag erzeugen Senden Sie eine beliebige E-Mail über Ihre Website — am einfachsten die eingebaute Test-E-Mail unter System → Konfiguration → Server → Test-E-Mail senden. Öffnen Sie danach Komponenten → Mail Log. Die Nachricht erscheint als jüngster Eintrag. Das Dashboard lesen Das Dashboard ist die Startseite von Mail Log. Oben stehen vier Kennzahlen: Kachel Bedeutung E-Mails gesamt Alle protokollierten Mails, aufgeschlüsselt in gesendet und fehlgeschlagen. Heute Mails des laufenden Tages mit Fehlerrate. Letzte 7 Tage Wochenwert mit Fehlerrate. Letzte 30 Tage Monatswert mit Fehlerrate. Darunter folgen: Das Aktivitätsdiagramm — gesendete und fehlgeschlagene Mails pro Tag der letzten 30 Tage, gestapelt. Über dem Diagramm steht die Spitzenstunde des Zeitraums. Der Ampelstreifen Domain-Gesundheit — über dem Diagramm. Er sagt Ihnen in einer Zeile, ob SPF, DKIM, DMARC und MX Ihrer Absenderdomain stimmen; das Kapitel Domain-Gesundheit erklärt die Anzeigen. Der Streifen Rückkanal — nur in der Pro-Version und nur, wenn das Postfach abgerufen wird. Er nennt die Unzustellbarkeitsquote des Zeitraums, aufgeschlüsselt nach Art, und die Zahl gesperrter Adressen; das Kapitel Rückkanal erklärt die Zahlen. Letzte E-Mails — die jüngsten Nachrichten mit Status, Betreff und Absender. Ein Klick öffnet die Detailansicht. Letzte Fehler — die jüngsten fehlgeschlagenen Zustellungen, damit Sie Probleme sofort sehen. Rendert das Diagramm nicht (etwa bei abgeschaltetem JavaScript), zeigt Mail Log dieselben Zahlen automatisch als Tabelle an. Es gehen keine Informationen verloren. Von hier aus weiter Mail Log hat drei Arbeitsansichten: Dashboard, Logs und Warteschlange. Oben links steht in jeder von ihnen der Weg zu den beiden anderen — Sie brauchen das linke Joomla-Menü nicht, das ohnehin oft eingeklappt ist. Dazu kommen die Seiten, die zu einem bestimmten Thema gehören: Domain-Gesundheit, Rückmeldungen und Sperrliste. Sie werden dort oben angeboten, wo man sie braucht — im Dashboard und jeweils untereinander. Über das linke Joomla-Menü sind sie immer erreichbar. Rechts in der Werkzeugleiste steht auf jeder Seite der Erweiterung der Knopf Optionen, sofern Sie die Einstellungen ändern dürfen. Wer auf der Sperrliste steht und eine Schwelle anpassen will, muss dafür nicht erst zurücknavigieren. Über Logs gelangen Sie zur vollständigen Liste. Dort filtern und durchsuchen Sie alle Einträge — das beschreibt das Kapitel Die Log-Liste. Gilt für Version 1.3.0. English version Die Log-Liste Die Log-Liste zeigt alle protokollierten Mails. Sie erreichen sie über den Menüpunkt Mail Log in der Seitenleiste oder über Logs öffnen im Dashboard. Die Log-Liste mit geöffneten Filter-Optionen. Die Spalten Spalte Inhalt Status Gesendet, Fehlgeschlagen oder Übersprungen. Bei Fehlern zeigt ein Tooltip die Fehlermeldung. Zeit Zeitpunkt des Versands. Absender Die Absenderadresse. Empfänger Der erste Empfänger; weitere werden als „+n“ angezeigt. Betreff Die Betreffzeile. Symbole weisen auf Anhänge und auf erneut gesendete Mails hin. Quelle Die Erweiterung, die den Versand ausgelöst hat, sofern erkannt (z. B. com_users). Aktionen Eintrag ansehen und — mit entsprechendem Recht — erneut senden. Ein gelbes Demo-Kennzeichen markiert Testeinträge, die Sie selbst erzeugt haben (siehe unten). In der Pro-Version steht unter dem Status ein zweites Abzeichen, wenn zu dieser Nachricht eine Rückmeldung eingegangen ist — etwa Dauerhaft unzustellbar oder Beschwerde. Es tritt neben den Versandstatus, nicht an seine Stelle: „Gesendet“ bleibt richtig, denn die Nachricht hat den Mailserver verlassen. Was danach geschah, ist eine zweite Tatsache. Das Kapitel Rückkanal erklärt sie. Suchen und filtern Über Filter-Optionen öffnen Sie die Filterleiste: Suche Durchsucht Betreff, Absender, Empfänger, Quelle und die Referenz-Kennung. Status Nur gesendete, nur fehlgeschlagene oder alle. Zeitraum Schnellauswahl (heute, 7/30/90 Tage) oder ein eigenes Von-/Bis-Datum. Absender enthält / Empfänger enthält Freitext-Teiltreffer auf die Adressen. Quell-Erweiterung Auf eine bestimmte auslösende Erweiterung einschränken. Kontext Frontend, Backend, CLI oder API — je nachdem, wo die Mail entstand. Rückmeldung Nur Nachrichten, auf die eine Rückmeldung kam (Pro-Version). Die Spaltenköpfe Status, Zeit, Absender, Betreff und Quelle sind sortierbar. Die Seitengröße stellen Sie im Fuß der Liste ein. Mehrere Einträge auf einmal Über die Auswahlkästchen markieren Sie mehrere Einträge und wenden dann eine Aktion der Werkzeugleiste an — Erneut senden oder Löschen (jeweils passendes Recht vorausgesetzt). Beide Aktionen fragen vorher nach. Exportieren Die Schaltfläche CSV exportieren gibt die aktuell gefilterte Liste als CSV-Datei aus — vollständig, nicht nur die angezeigte Seite. Der Body-Inhalt ist im Export bewusst nicht enthalten; Details siehe Rechte, Export und Datenschutz. Demo-Daten zum Ausprobieren Mit dem Recht Demo-Daten verwalten erzeugen Sie über die Werkzeugleiste realistisch aussehende Testeinträge, um Liste, Dashboard und Detailansicht auszuprobieren. Alle Demo-Einträge tragen das Demo-Kennzeichen und lassen sich mit einem Klick wieder entfernen. Der Demo-Dialog: Anzahl, Zeitraum und Fehlerquote der Testeinträge festlegen. Gilt für Version 1.3.0. English version Einen Eintrag ansehen Ein Klick auf einen Eintrag — auf die Zeit, den Betreff oder die Ansehen-Schaltfläche — öffnet die Detailansicht mit allen erfassten Angaben zu dieser Mail. Links die Metadaten, rechts der Inhalt in mehreren Reitern. Die Metadaten Die linke Spalte fasst zusammen, was über die Mail bekannt ist: Status, Zeitpunkt und eine eindeutige Referenz-Kennung Absender sowie An, CC, BCC und Antwort an Quelle (auslösende Erweiterung) und Kontext (Frontend/Backend/CLI/API) die IP-Adresse und der angemeldete Benutzer, sofern vorhanden bei Fehlern die vollständige Fehlermeldung des Mailservers ein Hinweis, falls der Text gekürzt gespeichert wurde Die Inhalts-Reiter Reiter Inhalt HTML Der HTML-Text, in einer abgeschotteten Vorschau dargestellt (dazu unten mehr). Text Die reine Textfassung der Nachricht. Header Die benutzerdefinierten Kopfzeilen der Nachricht. Vollständige Nachricht Die exakte RFC822-Nachricht, sofern deren Speicherung aktiviert ist. Anhänge (n) Die erfassten Anhänge mit Name, Typ und Größe zum Herunterladen. Der HTML-Text wird in einem abgeschotteten Rahmen ( sandbox) angezeigt: Skripte im Mail-HTML werden nicht ausgeführt, und der Inhalt kann das Backend nicht beeinflussen. So können Sie auch fremde Nachrichten gefahrlos ansehen. Wenn kein Text da ist Je nach Einstellung ist der Body bewusst nicht oder nur teilweise gespeichert. In diesen Fällen erklärt ein Hinweis den Grund: „Der Body ist verschlüsselt gespeichert und wurde für die Anzeige entschlüsselt.“ — Sie sehen den Klartext, in der Datenbank liegt er verschlüsselt. „Für diesen Eintrag werden nur Metadaten gespeichert.“ — typisch für sensible Mails wie Passwort-Resets. „Für diesen Eintrag werden nur die ersten 4 KB des Body gespeichert.“ — die Voreinstellung speichert einen kurzen Auszug; die angezeigte Größe entspricht der konfigurierten Auszugsgröße. Das Lesen der Bodies setzt das Recht Mail-Inhalt ansehen voraus. Fehlt es, sehen Sie die Metadaten, aber nicht den Text. Herunterladen Mit dem Recht Anhänge und .eml herunterladen laden Sie über die Werkzeugleiste die rohe Nachricht als .eml-Datei herunter (zum Öffnen in einem Mailprogramm) sowie einzelne Anhänge aus dem gleichnamigen Reiter. Versand-Kette Wurde eine Mail erneut gesendet, verknüpft Mail Log den neuen Eintrag mit dem ursprünglichen. Die Detailansicht zeigt diese Kette, sodass Sie nachvollziehen können, welcher Versand aus welchem hervorging. Gilt für Version 1.3.0. English version Eine Mail erneut senden Mail Log kann eine protokollierte Nachricht erneut zustellen. Das ist nützlich, wenn eine Mail verloren ging, im Spam landete oder an die falsche Adresse ging. Der erneute Versand nutzt den gespeicherten Inhalt und läuft über den normalen Joomla-Mailer — es entsteht ein neuer Log-Eintrag. So senden Sie erneut Aus der Liste: die Schaltfläche Erneut senden in der Aktionsspalte, oder mehrere Einträge markieren und die Werkzeugleisten-Aktion Erneut senden verwenden. Aus der Detailansicht: der Abschnitt Erneut senden mit der Schaltfläche Diese E-Mail erneut senden. In der Detailansicht können Sie optional eine abweichende Empfängeradresse angeben. An eine andere Adresse In der Detailansicht können Sie eine alternative Empfänger-Adresse eintragen. Ist sie gesetzt, geht die Mail nur an diese eine Adresse; die ursprünglichen Empfänger werden ignoriert. Bleibt das Feld leer, gehen Betreff, Text und Anhänge an die ursprünglichen Empfänger. Der erneute Versand erfordert das Recht Mails erneut senden. Jeder erneute Versand erzeugt einen eigenen Log-Eintrag, der auf den ursprünglichen verweist. Wenn der erneute Versand nicht möglich ist Damit nichts Unerwartetes passiert, verweigert Mail Log den erneuten Versand in einigen Fällen mit einer klaren Meldung: Nur Metadaten gespeichert. Wurde die Mail als sensibel eingestuft (z. B. ein Passwort-Reset) und nur mit Metadaten abgelegt, ist ihr Text nicht vorhanden und kann nicht erneut gesendet werden. Text nicht rekonstruierbar. Ist der Body verschlüsselt und der Schlüssel nicht verfügbar oder wurde er nur verkürzt gespeichert, meldet Mail Log dies statt eine leere Mail zu verschicken. Schutz vor Missbrauch Zwei Grenzen verhindern versehentliche Massenversände und Missbrauch: Zwischen zwei erneuten Versänden derselben Mail liegt eine Wartezeit von 30 Sekunden. Eine einzelne Mail lässt sich höchstens 20-mal erneut senden. Beide Werte sind bewusst fest, damit ein kompromittiertes Konto Mail Log nicht als Spam-Schleuder missbrauchen kann. Gilt für Version 1.3.0. English version Body-Speicherung, Verschlüsselung und sensible Inhalte Wie viel vom Nachrichtentext Mail Log speichert, entscheiden Sie selbst. Diese Seite erklärt die Speichermodi, die Verschlüsselung und die Sonderbehandlung sensibler Mails. Alle Einstellungen finden Sie in den Optionen unter den Reitern Nachrichtentext, Vollständige Nachricht und Sensible Inhalte. Änderungen am Speichermodus wirken nur auf neue Einträge. Bereits gespeicherte Mails bleiben, wie sie sind. Die Speichermodi für den Body Im Reiter Inhalte steuert der Abschnitt Nachrichtentext, wie viel vom Text abgelegt wird. Modus Was gespeichert wird Metadaten + erste N KB (Voreinstellung) Nur die ersten Kilobytes des Texts. Reicht für einen Eindruck, ohne lange Nachrichten vollständig abzulegen. Die Größe stellen Sie mit Zu behaltender Textumfang (KB) ein (Standard 4 KB). Vollständiger Body Der komplette Text im Klartext. Vollständig, verschlüsselt Der komplette Text, verschlüsselt in der Datenbank (siehe unten). Vollständig, automatisches Löschen nach N Tagen Der komplette Text, aber die Wartungsaufgabe entfernt ihn nach der eingestellten Frist wieder und behält nur die Metadaten. Nur Metadaten Gar kein Text — nur Absender, Empfänger, Betreff, Status und Zeit. Zusätzlich begrenzt Größter Textumfang (KB) als globale Schutzobergrenze jeden Text; größere Bodies werden gekürzt und in der Detailansicht als gekürzt markiert. Vollständige Nachricht Unabhängig vom Body-Modus können Sie im Reiter Inhalte, Abschnitt Vollständige Nachricht, die exakte, wie versendet aufgebaute RFC822-Nachricht speichern. Das ermöglicht saubere .eml-Downloads für ein Audit. Weil das rohe MIME den vollständigen Klartext enthält, ist diese Option ab Werk ausgeschaltet. Sie lässt sich ebenfalls verschlüsseln. Verschlüsselung Der Abschnitt Sensible Inhalte mit den Betreff- und Maskierungsmustern. Verschlüsselte Bodies und MIME-Nachrichten schützt Mail Log mit einem modernen Verfahren (AES-256-GCM bzw. XChaCha20-Poly1305). Entscheidend ist die Herkunft des Schlüssels: Der Schlüssel wird aus dem geheimen Joomla-Schlüssel (in Ihrer configuration.php) abgeleitet und liegt nicht in der Datenbank. Ein Angreifer, der nur die Datenbank erbeutet, kann die Inhalte deshalb nicht entschlüsseln. Kehrseite: Ändern Sie den geheimen Joomla-Schlüssel, lassen sich zuvor verschlüsselte Einträge nicht mehr lesen. Der Schlüssel gehört zum ohnehin schützenswerten Kern Ihrer Joomla-Installation — behandeln Sie ihn entsprechend. Das Feld Verschlüsselungs-Key in den Optionen ist seit dieser Version eine reine Statusanzeige. Sie müssen nichts eintragen oder erzeugen. Zeigt es einen „Alt-Schlüssel“, stammt er aus einer früheren Version; die Wartungsaufgabe Alt-verschlüsselte Mail-Texte migrieren stellt solche Einträge auf das neue Verfahren um und entfernt den Alt-Schlüssel danach selbst. Sensible Mails Manche Mails sollten nie im Klartext im Log landen — Passwort-Resets, Bestätigungslinks, Einmal-Codes. Mail Log erkennt sie an der Betreffzeile und behandelt sie gesondert. Im Reiter Inhalte, Abschnitt Sensible Inhalte, stehen dafür zwei Musterlisten (je ein regulärer Ausdruck pro Zeile) und eine Richtlinie: Betreff-Muster Passt der Betreff auf eines der Muster, gilt die Mail als sensibel. Ab Werk sind Muster für password, passwort, reset, token, 2fa, verify und verifizier hinterlegt. Behandlung sensibler Mails Nur Metadaten (Voreinstellung, kein Body, keine Anhänge), Normal protokollieren oder Gar nicht protokollieren. Muster zum Unkenntlichmachen Zusätzliche Muster, deren Treffer im gespeicherten Text durch *** ersetzt werden — etwa token=… oder key=…. Mit den Voreinstellungen landet ein Passwort-Reset-Link also nicht im Log, ohne dass Sie etwas einrichten müssten. Gilt für Version 1.3.0. English version Anhänge Auf Wunsch sichert Mail Log die Anhänge versendeter Mails, damit Sie später nachvollziehen können, was genau verschickt wurde. Die Einstellungen dazu stehen in den Optionen im Reiter Inhalte, Abschnitt Anhänge. Wie Anhänge erfasst werden Ist Anhänge erfassen aktiv, kopiert Mail Log beim Versand jeden Anhang in ein geschütztes Verzeichnis und vermerkt ihn im Log-Eintrag. In der Detailansicht erscheinen die Anhänge im Reiter Anhänge mit Name, Typ und Größe und lassen sich einzeln herunterladen (Recht Anhänge und .eml herunterladen vorausgesetzt). Wo Anhänge liegen — außerhalb des Web-Roots Ab Werk werden Anhänge außerhalb des öffentlich erreichbaren Bereichs abgelegt (im Joomla-Log-Verzeichnis unter com_maillog/attachments). Sie sind damit nicht direkt über eine URL abrufbar, sondern nur über die Komponente mit Rechteprüfung. Über Speicherpfad können Sie einen eigenen Ort festlegen. Bleibt das Feld leer, gilt der sichere Standardpfad. Zur zusätzlichen Absicherung legt Mail Log im Anhang-Verzeichnis Sperrdateien ( .htaccess, web.config) ab. Kommen Sie von einer sehr frühen Version? Frühere Builds legten Anhänge innerhalb des Web-Roots ab. Nach dem Update verweist Mail Log weiterhin auf den alten Ort, damit nichts verloren geht. Die Wartungsaufgabe Anhang-Dateien umziehen verschiebt die Dateien einmalig an den sicheren Standardort und räumt den alten Verweis danach ab. Grenzen und Speicherbudget Option Standard Bedeutung Anhänge erfassen Ja Anhänge beim Versand auf die Festplatte kopieren. Speicherpfad leer (= sicherer Standard) Ablageort der Anhänge. Max. pro Datei (MB) 10 Größere Anhänge werden übersprungen; die Metadaten (Name, Typ, Größe) bleiben trotzdem im Log. Gesamt-Speicherbudget (MB) 500 Ist das Budget erschöpft, werden neue Anhänge bis zum nächsten Aufräumen nicht mehr kopiert. Aufräumen Wie lange Anhang-Dateien aufbewahrt werden, steuert Anhang-Aufbewahrung (Tage) im Reiter Protokollierung, Abschnitt Aufbewahrung (Standard 30 Tage). Die Wartungsaufgabe Anhang-Dateien bereinigen entfernt ältere Dateien und solche, deren Log-Eintrag bereits gelöscht wurde. Wie Sie diese Aufgabe einrichten, steht im Kapitel Wartung: geplante Aufgaben. Sicherheit der Dateinamen Mail Log bereinigt jeden Anhang-Dateinamen vor dem Speichern und entschärft potenziell ausführbare Endungen (etwa .php), indem es .bin anhängt. Zusammen mit dem Speicherort außerhalb des Web-Roots ist damit ausgeschlossen, dass ein Anhang auf dem Server ausgeführt werden kann. Gilt für Version 1.3.0. English version Log-Regeln und Anzeigeregeln Mail Log kennt zwei Arten von Regeln, die leicht zu verwechseln sind, aber sehr Unterschiedliches tun. Beide finden Sie in den Optionen. Log-Regeln entscheiden, welche Mails überhaupt gespeichert werden. Anzeigeregeln entscheiden nur, welche gespeicherten Mails in der Liste erscheinen. Log-Regeln: was gar nicht erst gespeichert wird Log-Regeln filtern schon vor dem Speichern. Log-Regeln greifen vor dem Schreiben in die Datenbank. Damit halten Sie uninteressante Massen-Mails aus dem Log heraus — etwa laute Benachrichtigungen eines bestimmten Dienstes. Was eine Log-Regel ausschließt, entsteht gar nicht erst als Eintrag. Zwei Einstellungen bestimmen das Verhalten: Modus Passende ausschließen — passende Mails werden NICHT protokolliert. Nur passende einschließen — NUR passende Mails werden protokolliert, alles andere wird verworfen. Match Ob eine Mail alle Regeln (UND) oder beliebige (ODER) erfüllen muss. Anzeigeregeln: was in der Liste ausgeblendet wird Anzeigeregeln wirken nach dem Speichern. Passende Einträge werden lediglich in Liste und Dashboard ausgeblendet — gelöscht wird nichts. Ändern Sie die Regel, erscheinen die Einträge wieder. Nützlich, um eine überladene Ansicht aufzuräumen, ohne Daten zu verlieren. Wie eine Regel aufgebaut ist Beide Regeltypen bestehen aus denselben Bausteinen. Jede Regel prüft ein Feld mit einem Operator gegen einen Wert: Feld Betreff, Body, Empfänger oder Absender. Operator enthält, enthält nicht, ist gleich, ist ungleich, beginnt mit, endet mit — bei Anzeigeregeln zusätzlich ist leer / ist nicht leer. Wert Der Vergleichstext. Beispiele Cronjob-Mails nicht protokollieren: Log-Regel, Modus Passende ausschließen, Feld Absender, Operator enthält, Wert cron@. Nur Bestellmails protokollieren: Log-Regel, Modus Nur passende einschließen, Feld Betreff, Operator enthält, Wert Bestellung. Interne Test-Mails ausblenden: Anzeigeregel, Feld Empfänger, Operator endet mit, Wert @intern.example. Der Modus Nur passende einschließen bei den Log-Regeln ist scharf: Alles, was nicht passt, wird nicht protokolliert. Setzen Sie ihn nur bewusst ein und prüfen Sie danach, ob die gewünschten Mails noch im Log ankommen. Gilt für Version 1.3.0. English version Benachrichtigungen bei Fehlern Mail Log kann Sie aktiv warnen, wenn eine Zustellung fehlschlägt — so erfahren Sie von einem Mailproblem, ohne ständig ins Log schauen zu müssen. Die Einstellungen stehen in den Optionen im Reiter Meldungen, Abschnitt Benachrichtigungen. Das hier gehört zur Free-Version. Die Benachrichtigung per E-Mail und die Joomla-Privatnachricht gibt es in beiden Versionen — sie waren von Anfang an Bestandteil von Mail Log und bleiben es. Der Pro-Version vorbehalten sind zwei Erweiterungen desselben Reiters: der zusätzliche Weg über einen Webhook (siehe Alarmkanal) und der regelmäßige Bericht. Der Abschnitt Benachrichtigungen im Reiter Meldungen. Aktivieren und Empfänger wählen Option Standard Bedeutung Benachrichtigungen aktivieren Nein Hauptschalter. Standardmäßig aus. Super Admins benachrichtigen Ja An alle Super Users senden, die in ihrem Profil System-E-Mails empfangen aktiviert haben. Zusätzliche Empfänger leer Weitere Adressen, eine pro Zeile oder durch Komma getrennt. Zusätzlich als Joomla-Privatnachricht Nein Legt den Alert zusätzlich als interne Nachricht (com_messages) für jeden Super User ab. Nicht zu viele Meldungen: die Drosselung Damit ein reihenweises Fehlschlagen (etwa ein ausgefallener Mailserver) Sie nicht mit Hunderten Warnungen überflutet, fasst Mail Log Alerts zusammen. Über Throttle-Fenster (Minuten) (Standard 30) legen Sie den Mindestabstand zwischen zwei Alerts fest. Weitere Fehler innerhalb dieses Fensters werden gezählt, lösen aber keine weitere Meldung aus. Sie erhalten also eine Warnung, keine Lawine. Kein Kreislauf Die Warn-Mail selbst wird beim Versand nicht wieder als neuer Fehler behandelt — Mail Log verhindert gezielt, dass eine Benachrichtigung eine weitere auslöst. So kann kein Alarm-Kreislauf entstehen. Empfehlung Für Produktivseiten lohnt es sich, Benachrichtigungen einzuschalten und mindestens die Super Admins als Empfänger zu behalten. So bemerken Sie einen Zustellausfall in Minuten statt erst bei der nächsten Kundenbeschwerde. Gilt für Version 1.3.0. English version Konfigurationsreferenz Alle Einstellungen erreichen Sie über die Schaltfläche Optionen oben rechts in jeder Ansicht von Mail Log. Diese Seite listet jede Option mit ihrer Voreinstellung. Einige Bereiche sind in eigenen Kapiteln ausführlicher beschrieben; hier finden Sie den vollständigen Überblick. Die Voreinstellungen sind bewusst datensparsam gewählt und für die meisten Websites passend. Ändern Sie vor allem im Bereich Nachrichtentext und Sensible Inhalte nur, was Sie verstanden haben. Wo Sie was finden Die Optionsmaske hat sieben Reiter. Die Bereiche, die diese Seite beschreibt, sind Abschnitte innerhalb dieser Reiter — Sie finden sie also nicht oben in der Reiterleiste, sondern darunter. Reiter Abschnitte darin Protokollierung Grundeinstellungen, Log-Regeln, Aufbewahrung Inhalte Nachrichtentext, Vollständige Nachricht, Anhänge, Sensible Inhalte Darstellung Anzeigeregeln, Dashboard Zustellung Warteschlange, Ersatzweg, Versandwege Pro-Version Meldungen Benachrichtigungen, Bericht Domain-Gesundheit — Berechtigungen — Grundeinstellungen Option Standard Bedeutung Protokollierung einschalten Ja Hauptschalter. Aus = keine neuen Einträge; vorhandene bleiben zugänglich. Fehlgeschlagene Mails protokollieren Ja Auch Mails erfassen, die der Mailer als nicht versendet meldet. Kontexte protokollieren Frontend, Backend, CLI, API Wo protokolliert wird. Die vier Bereiche sind unabhängig wählbar. Quell-Erweiterung erkennen Ja Ermittelt die auslösende Erweiterung (Best-Effort). Abschalten spart minimal Aufwand pro Mail. Nachrichtentext Option Standard Bedeutung Speichermodus Metadaten + erste N KB Wie viel Text abgelegt wird (siehe Kapitel Nachrichtentext, Verschlüsselung und sensible Inhalte). Wirkt nur auf neue Einträge. Nachrichtentext aufbewahren (Tage) 30 Nur bei „Vollständig, automatisches Löschen“: nach dieser Frist entfernt die Wartungsaufgabe den Text. Zu behaltender Textumfang (KB) 4 Nur bei „Metadaten + erste N KB“: wie viele Kilobytes vom Anfang gespeichert werden. Größter Textumfang (KB) 1024 Globale Obergrenze. Größere Bodies werden gekürzt und markiert. Verschlüsselungs-Key — Reine Statusanzeige. Der Schlüssel wird aus dem geheimen Joomla-Schlüssel abgeleitet; nichts einzutragen. Vollständige Nachricht Vollständige Nachricht speichern Nein Die exakte RFC822-Nachricht ablegen (für saubere .eml-Downloads). Aus Datenschutzgründen ab Werk aus. Vollständige Nachricht verschlüsseln Nein Dieselbe Verschlüsselung wie für Bodies auf das MIME anwenden. Anhänge Anhänge erfassen Ja Jeden Anhang beim Versand auf die Festplatte kopieren. Speicherpfad leer (= sicherer Standard außerhalb des Web-Roots) Ablageort der Anhänge. Max. pro Datei (MB) 10 Größere Anhänge werden übersprungen; Metadaten bleiben. Gesamt-Speicherbudget (MB) 500 Bei Überschreitung werden neue Anhänge bis zum nächsten Cleanup übersprungen. Sensible Inhalte Behandlung sensibler Mails Nur Metadaten Wie Mails behandelt werden, die auf die Betreff-Muster passen: nur Metadaten, normal oder gar nicht protokollieren. Betreff-Muster /password/i, /passwort/i, /reset/i, /token/i, /2fa/i, /verify/i, /verifizier/i Ein regulärer Ausdruck pro Zeile. Passt der Betreff, gilt die Mail als sensibel. Muster zum Unkenntlichmachen /token=…/, /key=…/ Treffer werden im gespeicherten Body durch *** ersetzt. Aufbewahrung Eintrag-Aufbewahrung (Tage) 180 Ältere Einträge entfernt die Aufgabe „Logs bereinigen“. 0 = keine altersbasierte Bereinigung. Maximale Eintragszahl 0 (aus) FIFO-Obergrenze: älteste Einträge werden entfernt, sobald die Grenze überschritten ist. Anhang-Aufbewahrung (Tage) 30 Ältere Anhang-Dateien entfernt die Aufgabe „Anhänge bereinigen“. Anzeigeregeln Match Alle (UND) Ob eine Zeile alle oder beliebige Regeln erfüllen muss, um ausgeblendet zu werden. Regeln leer Blenden passende Einträge aus Liste und Statistik aus, ohne sie zu löschen. Siehe Kapitel Log-Regeln und Anzeigeregeln. Log-Regeln Match Beliebige (ODER) Ob eine Mail alle oder beliebige Regeln treffen muss. Modus Passende ausschließen Passende ausschließen oder nur passende einschließen. Regeln leer Entscheiden vor dem Speichern, welche Mails überhaupt protokolliert werden. Benachrichtigungen Benachrichtigungen aktivieren Nein Warnen, wenn eine Zustellung fehlschlägt. Super Admins benachrichtigen Ja An Super Users mit aktivierten System-E-Mails. Zusätzliche Empfänger leer Weitere Adressen. Throttle-Fenster (Minuten) 30 Mindestabstand zwischen zwei Alerts. Zusätzlich als Joomla-Privatnachricht Nein Alert auch intern (com_messages) ablegen. Dashboard Statistik-Modus Live Live rechnet bei jedem Aufruf aus den Einträgen. Vorberechnet nutzt Tageswerte, die eine geplante Aufgabe pflegt — schneller bei sehr vielen Einträgen. Standard-Zeitraum Letzte 30 Tage Voreingestellter Zeitraum des Diagramms. Letzte Mails anzeigen 10 Wie viele Einträge die Dashboard-Listen zeigen. Rechte Der Standard-Reiter von Joomla. Welche Aktion welches Recht braucht, steht im Kapitel Rechte, Export und Datenschutz. Gilt für Version 1.3.0. English version Wartung: geplante Aufgaben Mail Log bringt Wartungsaufgaben mit, die über den Joomla-Aufgabenplaner laufen. Sie halten die Datenbank schlank, pflegen die Statistik und erledigen einmalige Umstellungen. Von allein läuft keine dieser Aufgaben — Sie richten sie im Aufgabenplaner ein. Eine Aufgabe einrichten Öffnen Sie System → Verwalten → Geplante Aufgaben und klicken Sie auf Neu. Wählen Sie im Auswahldialog einen der Mail-Log-Aufgabentypen (siehe Tabelle). Vergeben Sie einen Namen, stellen Sie unter Ausführungsregeln das Intervall ein (z. B. täglich) und speichern Sie. Aktivieren Sie die Aufgabe. Damit geplante Aufgaben tatsächlich laufen, muss der Joomla-Scheduler ausgelöst werden — per Website-Besuch (Standard) oder per echtem Cronjob. Die Mail-Log-Aufgabentypen im Aufgabenplaner. Die Aufgabentypen Aufgabe Zweck Alte Log-Einträge bereinigen Löscht Einträge, die älter als die eingestellte Aufbewahrung sind, und erzwingt die maximale Eintragszahl (FIFO). Gebatcht, damit auch große Tabellen schonend abgearbeitet werden. Anhang-Dateien bereinigen Entfernt verwaiste Anhang-Dateien (deren Eintrag gelöscht wurde) und Dateien, die älter als die Anhang-Aufbewahrung sind. Tagesstatistiken aktualisieren Pflegt die vor-aggregierten Tageswerte für das Dashboard. Nur nötig, wenn Sie den Statistik-Modus auf Vorberechnet gestellt haben. Alte Mail-Bodies bereinigen Setzt bei alten Einträgen den Text zurück und behält nur die Metadaten. Nur wirksam beim Speichermodus „Vollständig, automatisches Löschen nach N Tagen“. Alt-verschlüsselte Bodies migrieren Einmalige Umstellung: schlüsselt Einträge aus einer früheren Version auf das aktuelle Verfahren um und entfernt den alten Schlüssel, sobald nichts mehr davon abhängt. So oft ausführen, bis keine Alt-Einträge mehr gemeldet werden. Anhang-Dateien umziehen Einmalige Umstellung: verschiebt Anhänge aus einem alten Speicherort (innerhalb des Web-Roots) an den sicheren Standardort. So oft ausführen, bis keine Dateien mehr übrig sind. Empfehlung für den Regelbetrieb Für die meisten Websites genügen zwei täglich laufende Aufgaben: Alte Log-Einträge bereinigen — hält die Tabelle im Rahmen. Anhang-Dateien bereinigen — nur nötig, wenn Sie Anhänge erfassen. Die beiden Migrations-Aufgaben (Alt-verschlüsselte Bodies migrieren, Anhang-Dateien umziehen) brauchen Sie nur, wenn Sie von einer sehr frühen Version aktualisiert haben. Nach erledigter Migration können Sie sie deaktivieren oder löschen. Tagesstatistiken aktualisieren und Alte Mail-Bodies bereinigen sind nur bei den passenden Einstellungen sinnvoll. Alle Bereinigungsaufgaben arbeiten in Blöcken und mit klaren Obergrenzen, damit sie den Server auch bei sehr großen Datenbeständen nicht überlasten. Gilt für Version 1.3.0. English version Rechte, Export und Datenschutz Mail Log speichert potenziell sensible Kommunikationsdaten. Diese Seite fasst zusammen, wer was darf, was exportiert wird und welche Daten überhaupt gespeichert werden. Berechtigungen Die Rechte vergeben Sie wie bei jeder Joomla-Komponente unter Optionen → Rechte je Benutzergruppe. Mail Log trennt bewusst zwischen Ansehen und Lesen der Inhalte: Recht Erlaubt Mail Log ansehen Dashboard und Liste öffnen — die Metadaten, aber nicht zwingend die Nachrichtentexte. Mail-Inhalt ansehen Die vollständigen Bodies (HTML, Text, MIME) lesen. Getrennt vergeben, weil Bodies sensible Daten enthalten können. Anhänge und .eml herunterladen Angehängte Dateien und die rohe Nachricht herunterladen. Mails erneut senden Protokollierte Mails erneut zustellen. Einträge löschen Log-Einträge entfernen. Demo-Daten verwalten Testeinträge erzeugen und löschen. Jede Aktion prüft ihr Recht serverseitig — nicht nur die Oberfläche blendet Schaltflächen aus. So kann eine Aktion auch nicht durch einen direkten Aufruf erzwungen werden. Ein Redakteur mit „Mail Log ansehen“, aber ohne „Mail-Inhalt ansehen“ sieht die Liste, aber keine Texte. Empfehlung: Vergeben Sie Mail-Inhalt ansehen und Anhänge und .eml herunterladen sparsam — idealerweise nur an die Personen, die tatsächlich Zustellprobleme untersuchen. Export Die Schaltfläche CSV exportieren in der Liste gibt die aktuell gefilterte Auswahl als CSV-Datei aus. Der Export enthält Kennung, Zeit, Status, Absender, Empfänger, Betreff, Quelle, Kontext und die Fehlermeldung — nicht jedoch den Nachrichtentext. Wer Bodies braucht, öffnet den Eintrag oder lädt die .eml-Datei herunter (mit den entsprechenden Rechten). Freitextfelder werden im CSV so aufbereitet, dass Tabellenprogramme sie nicht versehentlich als Formel interpretieren. Der Export lässt sich damit gefahrlos in Excel oder LibreOffice öffnen. Welche Daten gespeichert werden Pro Mail speichert Mail Log Absender und Empfänger, Betreff, Zeit und Status, den Kontext sowie — sofern vorhanden — die IP-Adresse und die Benutzer-Kennung des Auslösers. Wie viel vom Text abgelegt wird, bestimmen Sie über den Speichermodus; ab Werk ist das nur ein kurzer Auszug, und sensible Mails werden nur mit Metadaten gespeichert. Datenschutz-Hinweise für den Betrieb Aufbewahrung begrenzen. Setzen Sie eine Eintrags-Aufbewahrung (Standard 180 Tage) und richten Sie die Bereinigungsaufgabe ein, damit alte Daten nicht unbegrenzt liegen bleiben. Sparsam speichern. Für die meisten Zwecke reicht der Standard „Metadaten + Auszug“. Vollständige oder rohe Speicherung nur, wenn Sie sie wirklich brauchen. Verschlüsseln, wenn Sie Bodies vollständig behalten. Die verschlüsselte Speicherung hält den Schlüssel außerhalb der Datenbank. Rechte eng fassen. Trennen Sie das Lesen der Inhalte vom bloßen Ansehen der Liste. Auskunft und Löschung. Für Betroffenenanfragen filtern Sie die Liste nach der Adresse und exportieren oder löschen gezielt. Alle Daten bleiben auf Ihrem Server — Mail Log kontaktiert keine externen Dienste. Gilt für Version 1.3.0. English version Häufige Fragen und Fehlerbehebung Antworten auf häufige Fragen und die schnellsten Wege zur Fehlerbehebung. Es werden gar keine Mails protokolliert Prüfen Sie, ob das System-Plugin plg_system_maillog aktiviert ist (System → Plugins). Ohne dieses Plugin wird nichts erfasst. Steht in den Optionen Protokollierung einschalten auf Ja? Ist der Kontext ausgewählt, in dem die Mail entsteht? Eine Mail aus einem Cron-Aufruf wird nur erfasst, wenn CLI aktiviert ist. Schließen Log-Regeln die Mail aus? Prüfen Sie besonders den Modus Nur passende einschließen. Schlägt die Einbindung des Mailers einmal fehl (etwa nach einem größeren Joomla-Update), meldet Mail Log das im Backend mit einer Warnung und schreibt es ins Joomla-Log — Sie merken es also, statt im Stillen keine Einträge mehr zu bekommen. Ich sehe die Liste, aber keine Nachrichtentexte Zum Lesen der Bodies brauchen Sie das Recht Mail-Inhalt ansehen — es ist bewusst vom bloßen Ansehen getrennt. Lassen Sie es Ihrer Gruppe unter Optionen → Rechte zuweisen. Ein Eintrag zeigt „Nur Metadaten“ statt Text Das ist meist Absicht: Die Mail wurde als sensibel eingestuft (z. B. ein Passwort-Reset) und deshalb ohne Body gespeichert. Alternativ speichert der Standardmodus nur einen kurzen Auszug. Beides steuern Sie in den Optionen unter Nachrichtentext und Sensible Inhalte — Änderungen wirken auf neue Einträge. „Erneut senden“ ist nicht möglich Wurde die Mail nur mit Metadaten oder verkürzt gespeichert, fehlt der vollständige Text und die Mail kann nicht rekonstruiert werden. Bei verschlüsselten Bodies muss der geheime Joomla-Schlüssel unverändert sein. Kam die Meldung zu einer Wartezeit: Zwischen zwei Versänden derselben Mail liegen 30 Sekunden, und maximal 20 Wiederholungen sind möglich. Das Update wird nicht gefunden oder schlägt fehl Klicken Sie zuerst auf Auf Updates prüfen, um den Zwischenspeicher zu aktualisieren. Ist der Download-Schlüssel bei der Update-Quelle eingetragen — und ohne Leerzeichen am Anfang oder Ende? Ein mitkopiertes Leerzeichen führt zu „Paketdownload fehlgeschlagen“. Notfalls die neue Version manuell herunterladen und über System → Installieren einspielen. Verschlüsselte Einträge sind plötzlich unlesbar Der Schlüssel wird aus dem geheimen Joomla-Schlüssel (in configuration.php) abgeleitet. Wurde dieser geändert, lassen sich zuvor verschlüsselte Bodies nicht mehr entschlüsseln. Der geheime Schlüssel sollte nur bewusst und mit Bedacht gewechselt werden. Die Datenbank wächst stark Richten Sie die Aufgabe Alte Log-Einträge bereinigen ein und setzen Sie eine Eintrags-Aufbewahrung (Standard 180 Tage) oder eine maximale Eintragszahl. Speichern Sie außerdem nur so viel Body, wie Sie wirklich brauchen — der Standard „Metadaten + Auszug“ ist schon sparsam. Wo liegen die Anhänge? Ab Werk außerhalb des öffentlich erreichbaren Bereichs, im Joomla-Log-Verzeichnis unter com_maillog/attachments. Sie sind nur über die Komponente mit Rechteprüfung erreichbar, nicht per direkter URL. Was passiert beim Deinstallieren? Die vier Datenbanktabellen mit allen Log-Daten werden entfernt. Bereits erfasste Anhang-Dateien bleiben im geschützten Verzeichnis liegen, damit ein versehentliches Deinstallieren keine Beweismittel vernichtet — löschen Sie diesen Ordner bei Bedarf von Hand. Gilt für Version 1.3.0. English version Domain-Gesundheit Ob Ihre E-Mails ankommen, entscheidet sich oft nicht in Joomla, sondern im DNS Ihrer Domain. Fehlen dort die üblichen Einträge, stufen große Anbieter Ihre Nachrichten als verdächtig ein — sie landen im Spam-Ordner oder werden ganz abgewiesen, ohne dass Ihnen jemand Bescheid sagt. Mail Log prüft diese Einträge für Sie und zeigt das Ergebnis als Ampelstreifen im Dashboard. Der Streifen beantwortet eine einzige Frage — ist gerade etwas kaputt? — und nennt dafür nur die Prüfung und ihre Anzeige. Alles Weitere steht auf der eigenen Seite Domain-Gesundheit, die Sie über den Streifen, über die Schaltfläche oben im Dashboard oder über Komponenten → Mail Log → Domain-Gesundheit erreichen. Die Seite Domain-Gesundheit Die Seite hat zwei Bereiche, und sie sind sichtbar getrennt: Was für Ihre Domain gefunden wurde — oben. Das Gesamtergebnis, wann zuletzt geprüft wurde, und je Prüfung eine Karte. Hier steht, wo etwas zu tun ist. Zum Nachlesen — unten, grau hinterlegt. Was die vier Begriffe bedeuten, jeweils mit einem Verweis auf die zugehörige Norm, wer die Einträge anlegt und wie man dabei vorgeht. Hier ist nichts einzustellen. Was in den Karten oben steht, unterscheidet die beiden Versionen: Auf der Seite Free-Version Pro-Version Welche Prüfung, und ob sie in Ordnung ist ja ja Erklärung, was SPF, DKIM, DMARC und MX überhaupt sind ja ja Was tatsächlich im DNS steht — der Eintrag im Wortlaut, die Schlussregel, die Richtlinie, die Schlüssellänge, die MX-Server — ja Der Befund im Klartext — ja Was zu tun ist, um ihn zu beheben — im Klartext: welcher Eintrag wo anzulegen ist und was hineingehört. Die Angaben, die nur Ihr Mailanbieter kennt, setzen Sie selbst ein — ja Wo so ein Eintrag hingehört und welche drei Felder auszufüllen sind — ja Die Free-Version sagt Ihnen also, dass etwas nicht stimmt und wo. Was einzutragen ist, sagt die Pro-Version. Die Pro-Version zeigt je Prüfung den Eintrag, den Befund und was zu tun ist. In der Free-Version sehen Sie, welche Prüfung nicht in Ordnung ist — und was die vier Begriffe bedeuten. Was geprüft wird SPF — legt fest, welche Server in Ihrem Namen senden dürfen. Geprüft wird, ob es genau einen Eintrag gibt, ob er eine wirksame Schlussregel hat, und ob er innerhalb der zulässigen Zahl von Abfragen bleibt. Die letzte Prüfung ist die unauffälligste: Ein zu aufwendiger Eintrag sieht richtig aus, wird von großen Anbietern aber gar nicht erst ausgewertet. DKIM — die digitale Signatur Ihrer Nachrichten. Geprüft wird, ob zum angegebenen Selektor ein Schlüssel hinterlegt ist, ob er zurückgezogen wurde und ob er lang genug ist. DMARC — sagt Empfängern, was mit gefälschten Nachrichten geschehen soll. Geprüft wird, ob es einen Eintrag gibt, welche Richtlinie er vorgibt und ob er Berichte sammelt. MX — ob Ihre Domain überhaupt Antworten empfangen kann. Einrichten Die Prüfung ist ab Werk eingeschaltet und läuft beim ersten Aufruf des Dashboards einmal von selbst. Sie sehen also sofort ein Ergebnis, ohne etwas eingerichtet zu haben. Zwei Handgriffe lohnen sich trotzdem: DKIM-Selektoren eintragen — in den Optionen im Reiter Domain-Gesundheit, eine Angabe je Zeile. Ohne sie kann DKIM nicht geprüft werden; Selektoren lassen sich nicht erraten. Ihr Mailanbieter kennt sie; häufig heißen sie default, mail oder s1. Pro-Version: Wenn Sie die DMARC-Auswertung nutzen, entfällt dieser Handgriff meist — die Berichte nennen die Selektoren, mit denen tatsächlich unterschrieben wird, und Mail Log prüft sie von selbst mit. Siehe das Kapitel DMARC. Im Aufgabenplaner die Aufgabe Mail Log: Domain-Gesundheit prüfen anlegen. Einmal täglich genügt. Ohne sie bleibt es bei dem einen Ergebnis vom ersten Aufruf. Die Schaltfläche Jetzt prüfen im Ampelstreifen des Dashboards stößt eine Prüfung sofort an — praktisch, wenn Sie gerade einen DNS-Eintrag geändert haben. Geprüft wird die Absenderadresse aus der Joomla-Konfiguration. Wollen Sie eine andere Domain prüfen lassen, tragen Sie sie im selben Reiter ein. Die vier Anzeigen Anzeige Bedeutung In Ordnung Der Eintrag ist vorhanden und schlüssig. Nicht eingerichtet Es gibt den Eintrag gar nicht. Hier ist etwas anzulegen — beim Anbieter, bei dem Ihre Domain liegt. Fehlerhaft Der Eintrag ist da, stimmt aber nicht. Hier ist zu korrigieren, was schon steht. Beides ist rot, weil beides Ihre Zustellung heute betrifft — der Unterschied ist, ob Sie etwas anlegen oder etwas ändern. Bitte prüfen Es funktioniert, ist aber nicht optimal — oder die Angabe fehlt, ohne dass das zwingend ein Fehler wäre. So steht es etwa beim Briefkasten (MX): Eine reine Versanddomain ohne MX ist zulässig, kann aber keine Antworten empfangen. Unbekannt Die Frage ließ sich nicht beantworten — etwa weil Ihr Server keine DNS-Abfragen erlaubt oder der Namensdienst gerade nicht antwortete. Unbekannt ist kein Fehler. Mail Log unterscheidet bewusst zwischen „der Eintrag fehlt“ und „ich konnte nicht nachsehen“. Bevor überhaupt ein Fehler gemeldet wird, prüft Mail Log, ob Ihre Domain über DNS erreichbar ist. Ist sie es nicht, bleibt der letzte bekannte Stand stehen, statt eine rote Ampel zu zeigen, die nichts bedeutet. Wer richtet die Einträge ein? Nicht Joomla und nicht Mail Log. Die vier Angaben liegen im DNS Ihrer Domain — also dort, wo Sie die Domain gemietet haben. Das ist meistens Ihr Hoster, manchmal aber auch ein anderer Anbieter, etwa wenn die Domain woanders registriert ist als die Website läuft. Wie Sie dort hinkommen, ist von Anbieter zu Anbieter verschieden. Bei den einen legen Sie die Einträge selbst im Kundenbereich an (oft unter DNS, DNS-Verwaltung oder Nameserver), bei den anderen gibt es fertige Schalter für SPF und DKIM, und bei wieder anderen macht es nur der Support. Wenn Sie nicht weiterkommen: Schreiben Sie dem Support Ihres Anbieters, welchen Eintrag Sie brauchen. Das ist eine übliche Anfrage, und die meisten erledigen sie am selben Tag. Denselben Hinweis samt den Verweisen auf die Normen finden Sie auf der Seite Domain-Gesundheit selbst, im unteren Bereich Zum Nachlesen. Datenschutz Alle Prüfungen laufen ausschließlich über DNS-Abfragen von Ihrem eigenen Server aus. Es werden keine Daten an Prüfdienste, Reputationsanbieter oder sonstige Dritte übermittelt, und es wird kein Zugangsschlüssel benötigt. Manche Anbieter schalten DNS-Abfragen auf geteilten Servern ab. In dem Fall meldet Mail Log ehrlich Unbekannt statt zu raten. Ein Blick in die Aufgaben-Protokolle zeigt Ihnen, ob das der Grund ist. In der Pro-Version Pro-Version. Diese Funktion gehört zur Pro-Version von Mail Log. Was die Free-Version kann, steht unter Free-Version und Pro-Version. Die Free-Version sagt Ihnen, dass etwas nicht stimmt. Die Pro-Version ergänzt: Was zu tun ist. Unter jedem Befund, der nicht in Ordnung ist, steht eine Handlungsanleitung: welcher Eintrag wo anzulegen ist und was hineingehört. Das ist der Teil, den eine Ampel allein nicht beantwortet — dass SPF eine Schlussregel fehlt, hilft nur weiter, wenn daneben steht, dass ~all oder -all ans Ende gehört. Meldung, sobald eine Prüfung von In Ordnung auf Fehlerhaft oder Nicht eingerichtet wechselt — damit Sie es erfahren, ohne täglich nachzusehen. Prüfung weiterer Domains, nicht nur der Absenderdomain aus der Joomla-Konfiguration. English version Warteschlange: fehlgeschlagene Sendungen wiederholen (Pro) Pro-Version. Diese Funktion gehört zur Pro-Version von Mail Log. Was die Free-Version kann, steht unter Free-Version und Pro-Version. Schlägt der Versand einer E-Mail fehl, bleibt sie in der Free-Version liegen, bis jemand sie von Hand erneut sendet. Die Pro-Version nimmt Ihnen das ab: Sie stellt die Nachricht in eine Warteschlange und versucht es selbstständig noch einmal. Wie oft und wie schnell Die Wartezeit verdoppelt sich mit jedem Versuch. Bei der Voreinstellung von 15 Minuten sind das 15 Minuten, 30 Minuten, 1 Stunde und 2 Stunden — vier Versuche, verteilt über dreieinhalb Stunden. Das deckt die allermeisten Ausfälle ab, ohne einen Server zu bedrängen, der ohnehin gerade Mühe hat. Nicht jeder Fehler ist eine Wiederholung wert Mail Log unterscheidet, was der Mailserver gemeldet hat: Art des Fehlers Was passiert Server nicht erreichbar, Zeitüberschreitung, vorübergehende Ablehnung Wird wiederholt. Anmeldung abgelehnt Wird wiederholt, und der Fehler wird im Aufgaben-Protokoll vermerkt — ein falsches Passwort behebt sich nicht von selbst. Adresse existiert nicht, Nachricht endgültig abgewiesen Wird nicht wiederholt. Die Nachricht wird als aufgegeben markiert. Das ist keine Feinheit: Eine Adresse, die es nicht gibt, wird nicht anfangen zu existieren. Sie trotzdem vier Mal anzuschreiben verbraucht nur Zeit und schadet auf Dauer dem Ruf Ihrer Domain bei den Empfängern. Einschalten In den Optionen den Reiter Zustellung öffnen, dort den Abschnitt Warteschlange, und Automatisch wiederholen einschalten. Im Aufgabenplaner die Aufgabe Mail Log: Warteschlange abarbeiten anlegen. Ein Takt von 5 bis 15 Minuten ist sinnvoll. Ohne die Aufgabe passiert nichts. Die Warteschlange füllt sich zwar, wird aber nie abgearbeitet. Wenn Sie wartende Nachrichten sehen, bei denen sich nichts tut, ist das fast immer der Grund. Die Ansicht Unter Mail Log → Warteschlange sehen Sie, was ansteht: Status, Betreff, die Zahl der bisherigen Versuche, wann der nächste ansteht und was der Mailserver zuletzt gemeldet hat. Der Betreff führt zum ursprünglichen Protokolleintrag. Status Bedeutung Wartet Der nächste Versuch steht noch aus. Wird gesendet Ein Lauf arbeitet gerade daran. Zugestellt Ein Wiederholungsversuch war erfolgreich. Aufgegeben Alle Versuche sind verbraucht, oder der Fehler war endgültig. Abgebrochen Von Hand gestoppt. Mit Erneut einreihen geben Sie einer aufgegebenen Nachricht eine neue Chance — etwa nachdem Sie die Ursache behoben haben. Abbrechen stoppt eine wartende Nachricht, ohne sie zu löschen. Nur bestimmte Nachrichten wiederholen Ohne Regeln wird jede fehlgeschlagene Nachricht eingereiht. Mit Regeln grenzen Sie ein, welche — etwa nur Bestellbestätigungen, nicht aber Kontaktformular-Weiterleitungen. Die Regeln funktionieren wie die Log- und Anzeigeregeln: Sie wählen ein Feld, tragen einen Text ein und legen fest, ob eine oder alle Regeln zutreffen müssen. Grenzen Eine Nachricht wird höchstens 20 Mal insgesamt erneut gesendet — über alle Wege zusammengezählt, auch über die Schaltfläche in der Detailansicht. Danach verweigert Mail Log weitere Versuche. Diese Grenze schützt davor, dass ein dauerhaft unzustellbarer Empfänger endlos angeschrieben wird. Wurde der ursprüngliche Protokolleintrag gelöscht — etwa durch die Aufräum-Aufgabe —, kann die Nachricht nicht mehr rekonstruiert werden. Der Auftrag wird dann aufgegeben. Wiederholt werden kann nur, was auch protokolliert wurde. Ist die Protokollierung des Nachrichtentextes abgeschaltet oder die Mail als sensibel eingestuft, steht der Inhalt nicht zur Verfügung. English version Auskunft und Löschung nach DSGVO (Pro) Pro-Version. Diese Funktion gehört zur Pro-Version von Mail Log. Was die Free-Version kann, steht unter Free-Version und Pro-Version. Ein E-Mail-Protokoll ist eine Sammlung personenbezogener Daten: Adressen, Betreffzeilen, oft auch Inhalte. Fragt jemand nach Artikel 15 DSGVO, was Sie über ihn gespeichert haben, oder verlangt er nach Artikel 17 die Löschung, gehört das Protokoll zur Antwort — und wird dabei regelmäßig vergessen. Die Pro-Version schließt diese Lücke, und zwar an der Stelle, an der Sie ohnehin arbeiten: in Joomlas eigener Datenschutz-Verwaltung. Warum kein eigener Bereich Joomla bringt den Ablauf bereits mit: Unter Benutzer → Datenschutz legen Sie eine Anfrage an, die betroffene Person bestätigt sie, und jede Erweiterung steuert ihren Teil bei. Mail Log klinkt sich dort ein. Ein zweiter, eigener Bereich hieße, dass Sie sich merken müssten, dass Mail Log vom gewohnten Ablauf nicht erfasst ist — und genau die Stelle, die man vergisst, macht die Auskunft unvollständig. So gehen Sie vor Unter Benutzer → Datenschutz → Anfragen eine neue Anfrage anlegen: die E-Mail-Adresse eintragen und als Typ Export oder Entfernen wählen. Die Anfrage bestätigen lassen beziehungsweise als bestätigt markieren. Daten exportieren beziehungsweise Daten entfernen ausführen. Mail Log steuert seinen Teil automatisch bei. Die Adresse kommt aus der Anfrage, nicht aus einem Benutzerkonto. Das ist hier entscheidend: Wem eine Website schreibt, ist meistens kein registrierter Benutzer — Absender von Kontaktformularen, Kunden, Empfänger einer Benachrichtigung. Für genau diese Personen fände eine Auskunft über das Benutzerkonto nichts. Was in der Auskunft steht Zu jeder Nachricht, in der die Adresse vorkommt: Zeitpunkt, Betreff, Zustellstatus und eventuelle Fehlermeldung, in welcher Rolle die Adresse auftrat (Absender, An, Kopie, Blindkopie), wer die Nachricht ausgelöst hat, die Zahl der Empfänger und Anhänge sowie die Message-ID. Der Nachrichtentext — und warum er nicht immer dabei ist War die anfragende Person die einzige Empfängerin, liegt der Text bei. Gingen weitere Empfänger mit, wird er zurückgehalten und in der Auskunft als zurückgehalten vermerkt. Der Grund ist nicht Bequemlichkeit: Eine Nachricht an drei Personen enthält Daten aller drei. Sie einer davon auf Knopfdruck auszuhändigen, wäre eine Datenschutzverletzung — verursacht von einer Datenschutzfunktion. Sie können den Text nach Durchsicht jederzeit von Hand herausgeben. Was die Löschung tut Sie löscht die betroffenen Protokolleinträge samt ihrer Anhänge von der Festplatte. Sie anonymisiert sie nicht. Das ist Absicht. Die Adresse zu schwärzen, während die Betreffzeile weiter „Ihre Bestellung, Herr Schmidt“ lautet, sieht nach Löschung aus und ist keine. Rechnen Sie damit, dass auch die Belege über Nachrichten an Dritte verschwinden, wenn die anfragende Person in derselben Nachricht stand. Grenzen, die Sie kennen sollten Gesucht wird in den Adressfeldern, nicht in den Nachrichtentexten. Ein Text kann verschlüsselt, gekürzt oder gar nicht gespeichert sein — eine Textsuche fände manche Vorkommen und andere nicht, und eine Suche, die manchmal recht hat, ist schlechter als eine, deren Grenze aufgeschrieben ist. Die Löschung ist endgültig. Es gibt keinen Papierkorb. Aufbewahrungspflichten gehen vor. Unterliegt eine Nachricht einer gesetzlichen Aufbewahrungsfrist, ist die Löschung Ihre Entscheidung, nicht die der Software. English version Der regelmäßige Bericht (Pro) Pro-Version. Diese Funktion gehört zur Pro-Version von Mail Log. Was die Free-Version kann, steht unter Free-Version und Pro-Version. Das Dashboard beantwortet die Frage „läuft der Mailversand noch?“ — aber nur, wenn jemand hinsieht. Der Bericht dreht das um: Er kommt von selbst, in festem Takt, per E-Mail. Was drinsteht Wie viele Nachrichten versendet wurden, wie viele davon zugestellt und wie viele gescheitert sind — jeweils im Vergleich zum Zeitraum davor. „48 Nachrichten“ sagt nichts, „48 Nachrichten, 6 gescheitert, doppelt so viele wie letzte Woche“ sagt alles. Welche Erweiterungen am meisten versendet haben, und wo dabei etwas schiefging. Die häufigsten Meldungen der Mailserver. Die Befunde der Domain-Gesundheit — aber nur die, die nicht in Ordnung sind. Wie viel in der Warteschlange wartet und wie viel aufgegeben wurde. Die Betreffzeile trägt bereits das Ergebnis: ob alles in Ordnung ist, wie viele Nachrichten nicht zugestellt wurden, oder dass Ihre Absenderdomain zu prüfen ist. Eine Betreffzeile, die immer gleich aussieht, wird nicht geöffnet. Einschalten In den Optionen den Reiter Meldungen öffnen, dort den Abschnitt Bericht, und Bericht versenden einschalten. Den Zeitraum wählen: 24 Stunden, 7 Tage oder 30 Tage. Empfänger eintragen, eine Adresse je Zeile. Bleibt das Feld leer, gehen die Berichte an dieselben Adressen wie die Fehlermeldungen. Im Aufgabenplaner die Aufgabe Mail Log: Bericht versenden anlegen. Takt und Zeitraum müssen zusammenpassen. Ein Bericht über 7 Tage, der täglich läuft, wiederholt jeden Tag fast dieselben Zahlen; ein Bericht über 24 Stunden, der wöchentlich läuft, übersieht sechs Tage. Stellen Sie die Ausführungsregel der Aufgabe auf denselben Takt wie den gewählten Zeitraum. Stille Zeiträume Wurde nichts versendet und ist nichts zu beanstanden, wird ab Werk kein Bericht verschickt. Eine Nullmeldung, die jede Woche gleich aussieht, wird nach dem dritten Mal nicht mehr gelesen — und dann auch die vierte nicht, die etwas zu sagen hatte. Wollen Sie das Lebenszeichen trotzdem, schalten Sie Auch ohne Ereignisse senden ein. Ein fehlerhafter DNS-Eintrag löst übrigens auch dann einen Bericht aus, wenn nichts versendet wurde — gerade dann ist er eine Nachricht. Was der Bericht nicht enthält Keine Nachrichtentexte, keine Empfängeradressen, keine Anhänge. Der Bericht ist reiner Text und enthält ausschließlich Zahlen, Erweiterungsnamen und Servermeldungen. Das ist bewusst so: Er ist das Einzige, was diese Erweiterung von sich aus nach außen schickt. Ein Bericht, den man so sorgfältig schützen müsste wie das Protokoll, das er zusammenfasst, hätte seinen Zweck verfehlt. English version Ausweich-Versandweg (Pro) Pro-Version. Diese Funktion gehört zur Pro-Version von Mail Log. Was die Free-Version kann, steht unter Free-Version und Pro-Version. Die Warteschlange fängt fehlgeschlagene Sendungen auf und versucht es später noch einmal. Für eine Bestellbestätigung ist das richtig. Für eine E-Mail zum Zurücksetzen des Passworts ist es zu spät: Wer nach fünfzehn Minuten noch wartet, hat längst beim Support angerufen. Der Ersatzweg ist die Antwort darauf. Scheitert der Versand, geht dieselbe Nachricht sofort über einen zweiten Postausgang hinaus — im selben Seitenaufruf, ohne Wartezeit. Einrichten In den Optionen den Reiter Zustellung öffnen, dort den Abschnitt Ersatzweg, und Ersatzweg verwenden einschalten. Die Art wählen: einen zweiten Postausgangsserver oder die PHP-Funktion des Servers. Beim zweiten Server Server, Port, Verschlüsselung und — falls nötig — Benutzername und Passwort eintragen. Verlangt der zweite Anbieter eine bei ihm hinterlegte Absenderadresse, diese unter Abweichende Absenderadresse eintragen. Sonst bleibt das Feld leer. Das Passwort wird verschlüsselt gespeichert und danach nie wieder angezeigt. Lassen Sie das Feld beim nächsten Speichern leer, bleibt das gespeicherte Passwort unverändert; zum Ändern tragen Sie ein neues ein. Verbindung testen Unter den Zugangsdaten steht die Schaltfläche Verbindung testen. Sie prüft die Werte, die gerade im Formular stehen — Sie müssen also nicht erst speichern, um zu erfahren, ob etwas falsch ist. Geprüft werden Erreichbarkeit, Verschlüsselung und, wenn ein Benutzername eingetragen ist, die Anmeldung. Es wird keine Test-E-Mail verschickt. Aus einem halb eingerichteten Zugang ginge sie womoeglich an einen echten Empfänger. Lassen Sie das Passwortfeld leer, wird das gespeicherte Passwort verwendet. Joomla gibt ein gespeichertes Passwort nie ins Formular zurück; leer ist also der Normalfall, wenn Sie nur den Server korrigiert haben. Schlägt der Test fehl, steht darunter die Antwort des Mailservers im Wortlaut — etwa 535 Authentication failed. Das ist meist die nützlichste Angabe. Welchen zweiten Weg wählen? Ein zweiter Postausgangsserver ist die bessere Wahl. Er sollte bei einem anderen Anbieter liegen als der erste — zwei Zugänge beim selben Anbieter fallen gemeinsam aus, und genau davor soll der Ersatzweg schützen. Die PHP-Funktion des Servers braucht keine Zugangsdaten und ist deshalb in einer Minute eingerichtet. Sie kommt allerdings seltener durch: Viele Empfänger stufen Nachrichten, die ein Webserver direkt verschickt, als unerwünscht ein. Als Notnagel besser als nichts, als Dauerlösung nicht zu empfehlen. Wann der Ersatzweg es nicht versucht Nur bei Fehlern, die ein anderer Server auch beheben könnte — der Postausgang ist nicht erreichbar, die Verbindung bricht ab, der Server ist überlastet, die Anmeldung wird abgelehnt. Bei endgültigen Ablehnungen bleibt er außen vor: Eine Adresse, die es nicht gibt, gibt es auf dem zweiten Weg auch nicht, und eine abgelehnte Nachricht wird auch dort abgelehnt. Zwei Zurückweisungen statt einer schaden nur dem Ruf Ihrer Absenderdomain. Ein Ersatzweg mit Benutzernamen, aber ohne lesbares Passwort, wird nicht benutzt. Das ist der Fall, wenn das Passwort nie eingetragen wurde oder wenn der Sicherheitsschlüssel Ihrer Joomla-Installation nach dem Speichern gewechselt hat. Tragen Sie das Passwort in diesem Fall neu ein. Was danach im Protokoll steht Zwei Einträge: der gescheiterte Versuch über den normalen Weg und der erfolgreiche über den Ersatzweg. Das ist Absicht. Ein einzelner Eintrag „zugestellt“ verschwiege, dass der erste Weg ausgefallen ist — und genau das ist die Information, wegen der Sie diese Erweiterung einsetzen. Häufen sich diese Paare, ist der erste Postausgang zu prüfen. Der Ersatzweg ist eine Absicherung, keine Reparatur. Zusammenspiel mit der Warteschlange Der Ersatzweg kommt zuerst. Geht die Nachricht über ihn hinaus, ist sie zugestellt und wird nicht zusätzlich eingereiht. Scheitert auch er, greift die Warteschlange wie gewohnt und versucht es später erneut — dann wieder über den normalen Weg. Beides zusammen ist die vollständige Absicherung: der Ersatzweg für das, was sofort hinaus muss, die Warteschlange für alles, was warten kann. English version Zweiter Alarmkanal (Pro) Pro-Version. Diese Funktion gehört zur Pro-Version von Mail Log. Was die Free-Version kann, steht unter Free-Version und Pro-Version. Mail Log meldet einen fehlgeschlagenen Versand per E-Mail. Das ist ein Zirkelschluss: Ausgerechnet die Meldung, auf die es ankommt, muss über denselben Weg hinaus, der gerade nicht funktioniert. Der zweite Alarmkanal umgeht das. Die Meldung verlässt die Website über eine gewöhnliche Web-Adresse und landet dort, wo Sie ohnehin hinsehen: in einem Chat-Raum, bei einem Alarmdienst oder in einem kleinen eigenen Skript. Keines davon interessiert sich dafür, ob Ihr Mailserver läuft. Einrichten In den Optionen den Reiter Meldungen öffnen, dort den Abschnitt Benachrichtigungen. Zweiten Alarmkanal verwenden einschalten. Die Adresse eintragen, die Ihr Dienst Ihnen nennt. Nur http und https; etwas anderes wird nicht angenommen. Das Format wählen — siehe unten. Im Zweifel Allgemein. Die E-Mail-Benachrichtigung bleibt davon unberührt. Sie können beides nebeneinander betreiben oder die E-Mail-Empfänger leer lassen und sich allein auf den zweiten Kanal verlassen. Welches Format Allgemein (JSON) schickt die Angaben einzeln: Absender, Betreff, Uhrzeit, Fehlermeldung. Das ist die richtige Wahl für einen Alarmdienst, ein eigenes Skript oder einen Ablauf in Microsoft Power Automate — und damit auch der Weg zu Microsoft Teams. Slack, Mattermost, Rocket.Chat schickt einen einzelnen Textblock, wie es diese Dienste erwarten. Die Adresse bekommen Sie dort unter „Incoming Webhook". Was übertragen wird Genau das, was auch in der Alarm-E-Mail steht: Name der Website, Betreff der gescheiterten Nachricht, Absender, Empfängeradressen, Uhrzeit, die Meldung des Mailservers und die Kennung des Protokolleintrags. Nicht mehr. Die Empfängeradressen verlassen dabei Ihre Website. Wenn Ihr Chat-Dienst bei einem fremden Anbieter liegt, wandern diese Adressen dorthin. Das ist eine bewusste Entscheidung, die Sie treffen — prüfen Sie, ob sie zu Ihrem Verarbeitungsverzeichnis passt. Der Nachrichtentext wird nie übertragen. Wenn der Kanal nicht antwortet Dann passiert nichts weiter. Ist die Adresse nicht erreichbar, antwortet sie zu langsam oder lehnt sie ab, geht dieser eine Alarm verloren und der Vorgang steht im Joomla-Protokoll. Der Seitenaufruf läuft normal weiter — nach höchstens fünf Sekunden wird nicht länger gewartet. Das ist Absicht: Der Kanal meldet sich in einem Moment, in dem ohnehin schon etwas kaputt ist. Er darf daraus nicht einen zweiten Fehler machen. Wie oft gemeldet wird Der zweite Kanal hält sich an dieselbe Sperrfrist wie die E-Mail: Innerhalb des eingestellten Fensters gibt es eine Meldung, weitere Fehler werden gezählt, aber nicht einzeln gemeldet. Bei einem ausgefallenen Mailserver bekommen Sie also eine Nachricht, nicht vierhundert. English version Versandwege (Pro) Pro-Version. Diese Funktion gehört zur Pro-Version von Mail Log. Was die Free-Version kann, steht unter Free-Version und Pro-Version. Lesen Sie diesen Absatz, bevor Sie etwas einschalten. Mail Log beobachtet Ihren Mailversand und greift nicht ein. Warteschlange und Ersatzweg werden erst tätig, wenn eine Zustellung bereits gescheitert ist. Versandwege sind die einzige Ausnahme: Hier verändert Mail Log einen Versand, der sonst ganz normal gelaufen wäre. Das ist beabsichtigt und ab Werk ausgeschaltet. Wenn Sie es einschalten, tragen Sie die Verantwortung dafür, dass die eingetragenen Zugänge funktionieren — eine falsch eingerichtete Route kostet Sie die Zustellung genau der Nachrichten, die Sie ihr zugewiesen haben. Jede Regelzeile hat einen eigenen Knopf Verbindung testen. Er arbeitet genau wie der im Kapitel Ausweich-Versandweg beschriebene: Geprüft werden die Werte dieser Zeile, es wird keine Test-E-Mail verschickt, und ein leeres Passwortfeld heißt „unverändert“. Wofür das gut ist Eine Bestellbestätigung und ein Newsletter haben nichts gemeinsam außer der Technik. Gehen beide über denselben Postausgangsserver, teilen sie sich auch dessen Ruf: Beschwerden über den Newsletter schlagen auf die Passwort-Zurücksetzung durch, und irgendwann landet die im Spam-Ordner. Versandwege trennen das. Sie legen eine Regel fest — etwa „alles an @grosskunde.de" oder „Betreff enthält Newsletter" — und dazu den Server, über den diese Nachrichten gehen sollen. Alle anderen nehmen weiter den gewohnten Weg. Einrichten In den Optionen den Reiter Zustellung öffnen, dort den Abschnitt Versandwege, und Versandwege verwenden einschalten. Eine Zeile anlegen: Feld (Betreff, Absender oder Empfänger), Vergleich und Wert — dieselbe Schreibweise wie bei den Log-Regeln. In derselben Zeile den Postausgangsserver eintragen, dazu Port, Verschlüsselung und, falls nötig, Zugangsdaten. Verlangt der Anbieter eine bei ihm hinterlegte Absenderadresse, tragen Sie sie unter Abweichende Absenderadresse ein. Welche Regel gilt Die erste, die passt — von oben nach unten. Danach wird nicht weitergesucht. Ordnen Sie die Zeilen also vom Besonderen zum Allgemeinen: die Ausnahme oben, die breite Regel darunter. Passt keine Regel, geht die Nachricht den gewöhnlichen Weg. Dasselbe gilt für Zeilen ohne Server und für Zugänge, deren Passwort sich nicht mehr lesen lässt — etwa nach einem Wechsel des Sicherheitsschlüssels Ihrer Joomla-Installation. Der Ausfall einer Regel kostet Sie also die Sonderbehandlung, nie die Zustellung. Was eine Route nicht verändert Nichts an der Nachricht selbst: weder Betreff noch Inhalt noch einen einzigen Empfänger. Geändert werden ausschließlich Server, Port, Verschlüsselung, Zugangsdaten und — wenn Sie es eintragen — die Absenderadresse im Briefumschlag. Eine Regel kann also nicht beeinflussen, was beim Leser ankommt. Zusammenspiel mit den übrigen Funktionen Das Protokoll hält jede Nachricht fest wie sonst auch. Es gibt einen Eintrag, nicht zwei. Der Ersatzweg greift auch hier: Scheitert eine Nachricht auf ihrer Route, wird der Ersatzweg versucht. Regeln werden dabei nicht noch einmal angewandt — sonst landete der zweite Versuch auf demselben Server wie der erste. Die Warteschlange wiederholt anschließend wie gewohnt. English version Rückkanal: was zurückkommt, wenn eine Mail nicht ankommt (Pro) Pro-Version. Diese Funktion gehört zur Pro-Version von Mail Log. Was die Free-Version kann, steht unter Free-Version und Pro-Version. Eine E-Mail, die Ihr Mailserver angenommen hat, ist damit noch nicht zugestellt. Der Server des Empfängers prüft erst danach, ob es die Adresse überhaupt gibt und ob er die Nachricht haben will. Lehnt er sie ab, schickt er eine Meldung zurück — an das Postfach Ihrer Absenderadresse. Dort liest sie in aller Regel niemand. Genau dieses Postfach holt die Pro-Version ab. Sie wertet aus, was darin liegt, ordnet jede Meldung ihrer ursprünglichen Nachricht zu und zieht daraus Folgen — siehe das Kapitel Sperrliste. Was Mail Log unterscheidet Art Was dahintersteckt Folge Dauerhaft unzustellbar Die Adresse gibt es nicht, das Postfach wurde gelöscht. Statuscodes der Form 5.x.x. Die Adresse wird sofort gesperrt. Vorübergehend Postfach voll, Server gerade nicht erreichbar, Graylisting. Codes der Form 4.x.x. Wird gezählt. Erst ab einer Schwelle wird gesperrt. Beschwerde Jemand hat Ihre Mail als Spam markiert, und sein Anbieter meldet das zurück. Die Adresse wird sofort gesperrt. Automatische Antwort Abwesenheitsnotiz oder ähnliches. Kein Fehler, nur Information. Keine. Nicht eingeordnet Eine Rückmeldung, die sich nicht sicher zuordnen ließ. Keine. Sie bleibt in der Liste stehen, damit jemand nachsehen kann. Die letzte Zeile ist Absicht. Eine Meldung, die Mail Log nicht versteht, ist kein Beweis für irgendetwas — daraus eine Sperre abzuleiten, hieße beim ersten fremden Postfachinhalt echte Empfänger auszuschließen. Das Postfach einrichten Öffnen Sie Optionen → Rückkanal → Postfach. Postfach abrufen Der Hauptschalter. Ab Werk aus. Zugriffsart POP3 holt die Nachrichten ab, IMAP lässt sie liegen und merkt sich, was gelesen ist. Im Zweifel POP3. Server und Port Der Posteingangsserver Ihres Anbieters. Üblich sind 995 für POP3 und 993 für IMAP, jeweils durchgehend verschlüsselt. Verschlüsselung Durchgehend (TLS), wo der Anbieter sie anbietet. Ohne Verschlüsselung gehen Ihre Zugangsdaten offen über das Netz. Zugangsdaten Ab Werk Wie beim Versand: Mail Log meldet sich mit denselben Daten an, mit denen Joomla verschickt (System → Konfiguration → Server → E-Mail). Dann gibt es nur ein Passwort zu pflegen — siehe unten. Für ein eigenes Postfach wählen Sie Eigene für dieses Postfach; erst dann erscheinen die beiden folgenden Felder. Benutzername und Passwort Nur bei eigenen Zugangsdaten. Meist die vollständige Adresse des Postfachs. Das Passwort wird verschlüsselt gespeichert und nie wieder angezeigt; bleibt das Feld leer, bleibt das gespeicherte Passwort unverändert. Ordner Nur bei IMAP. INBOX ist der Posteingang. Nach dem Abrufen Was mit einer verarbeiteten Meldung geschieht: löschen, liegen lassen oder in einen Ordner verschieben. Verschieben können nur IMAP-Postfächer. Höchstzahl je Lauf Wie viele Nachrichten ein Lauf holt. Ein Postfach mit Tausenden alter Meldungen liefe sonst in die Zeitgrenze und finge beim nächsten Mal wieder von vorn an. Abholrhythmus Wie oft abgeholt wird. Die passende Aufgabe im Aufgabenplaner legt Mail Log beim Speichern selbst an — siehe unten. Zustand Kein Feld, sondern eine Auskunft: ob der Abruf wirklich läuft, wann er zuletzt lief und wann er wieder dran ist. Warum die Zugangsdaten nicht zweimal erfasst werden. Wer über einen Anbieter verschickt, holt dort in aller Regel auch ab: dasselbe Konto, dasselbe Passwort, nur ein anderer Rechner und ein anderes Protokoll. Ein zweites Mal eingetippt wäre es vor allem eine Fehlerquelle — beim nächsten Passwortwechsel ändert man eine Stelle und vergisst die andere, und der Abruf scheitert still. Deshalb nimmt Mail Log ab Werk die Zugangsdaten des Versands und speichert gar kein zweites Passwort. Server, Anschluss und Verschlüsselung bleiben eigene Felder, denn die unterscheiden sich wirklich: smtp.example.net:587 zum Verschicken, pop.example.net:995 zum Abholen. Sie zu erraten wäre bequem und falsch. Verschickt Ihre Website gar nicht über SMTP, sondern über PHP mail oder Sendmail, gibt es nichts zu übernehmen. Der Verbindungstest sagt das und verweist auf die eigenen Felder. Unter Auswertung steht außerdem Rückmeldung vollständig speichern. Ist die Option an, legt Mail Log die eingegangene Meldung zusätzlich im Original ab — hilfreich, wenn eine Meldung nicht richtig erkannt wurde. Eine Rückmeldung trägt die ursprüngliche Nachricht mit sich; sie wird deshalb genauso verschlüsselt wie die Rohfassung des Versands, sobald Sie im Abschnitt Vollständige Nachricht die Verschlüsselung eingeschaltet haben. Woher weiß der fremde Server, wohin er antworten soll? Aus der Nachricht selbst — und zwar nicht aus dem sichtbaren Von, sondern aus dem Umschlagabsender. Jede E-Mail hat zwei Absenderangaben: die im Briefkopf, die Sie und Ihre Empfänger sehen, und die im Umschlag, die nur zwischen den Mailservern verhandelt wird. Unzustellbarkeitsmeldungen gehen immer an den Umschlagabsender. In der zurückkommenden Meldung steht er als Return-Path. Joomla setzt beides auf dieselbe Adresse: die Absender-E-Mail aus System → Konfiguration → Server → E-Mail. Es muss also nichts eingestellt werden, damit die Meldungen ankommen — sie landen im Postfach Ihrer Absenderadresse. Genau dieses Postfach tragen Sie oben ein. Eine Ausnahme, die Sie kennen sollten: Viele Mailanbieter ersetzen den Umschlagabsender durch das Konto, mit dem sich Ihre Website beim Versand anmeldet. Dann kommen die Meldungen dort an und nicht bei Ihrer Absenderadresse. So finden Sie es sicher heraus: Lassen Sie sich eine Mail von Ihrer Website schicken und sehen Sie im empfangenen Exemplar die Kopfzeile Return-Path an — das Postfach dieser Adresse ist das richtige. Warum Mail Log kein eigenes Bounce-Postfach vorschlägt. Ein getrenntes Postfach nur für Rückmeldungen wäre schöner: Mail Log könnte darin aufräumen, ohne je an Ihre Kundenpost zu geraten. Dafür müsste der Umschlagabsender ein anderer sein als das sichtbare Von — und dafür hat Joomla keine Einstellung. Die Absenderadresse einfach auf bounce@… zu ändern wäre der falsche Weg: Dann stünde diese Adresse in jeder Mail Ihrer Website, und wer antwortet, schriebe an den Papierkorb. Wenn Ihr Anbieter den Umschlagabsender ohnehin ersetzt (siehe oben), haben Sie das getrennte Postfach bereits — es ist das des Versandkontos. Prüfen, ob die Zugangsdaten stimmen Unter den Feldern steht Verbindung testen. Der Knopf probiert die Angaben aus, die gerade im Formular stehen — auch ungespeicherte. Geprüft werden Verbindung, Verschlüsselung, Anmeldung und, bei IMAP, der Ordner. Gemeldet wird außerdem, wie viele Nachrichten im Postfach liegen: Eine Null, wo Hunderte stehen müssten, heißt meist, dass das falsche Postfach eingetragen ist. Abgeholt, gelesen oder gelöscht wird beim Test nichts. Wie oft abgeholt wird Abgeholt wird nur, wenn eine geplante Aufgabe das anstößt — Joomla ruft von sich aus nichts ab. Darum kümmert sich Mail Log selbst: Sobald Sie den Abruf einschalten und speichern, legt es im Aufgabenplaner die Aufgabe Mail Log: Rückmeldungen abholen an, mit dem Takt, den Sie unter Abholrhythmus gewählt haben. Ändern Sie den Takt, zieht die Aufgabe beim nächsten Speichern nach. Schalten Sie den Abruf ab, wird sie deaktiviert — gelöscht wird sie nie, Ihre Einstellungen bleiben erhalten. Das Feld Zustand darunter sagt jederzeit, woran Sie sind. Es unterscheidet die vier Fälle, die sonst alle gleich aussehen — nämlich nach nichts: Es gibt noch keine Aufgabe Sie entsteht beim nächsten Speichern. Die Aufgabe ist abgeschaltet Sie wird beim nächsten Speichern eingeschaltet. Der Aufgabenplaner läuft nicht Auf dieser Website wurde noch nie eine geplante Aufgabe ausgeführt. Das ist das einzige Hindernis, das Mail Log nicht selbst aus dem Weg räumen kann — siehe unten. Alles steht Mit Takt, letztem und nächstem Lauf. Der Aufgabenplaner muss laufen. Joomla führt geplante Aufgaben nicht von selbst aus — es braucht entweder einen Cron-Aufruf auf dem Server oder die Einstellung Lazy Scheduler, die Aufgaben beim Besuch der Website mitlaufen lässt. Steht die Aufgabe da und geschieht trotzdem nichts, liegt es fast immer hieran. Wie die Ausführung eingerichtet ist, sehen Sie unter System → Geplante Aufgaben. Zwei Schaltflächen stehen unter dem Zustand: Jetzt abholen — führt den Abruf sofort aus, ohne auf den nächsten Takt zu warten. Ausgeführt wird dabei dieselbe Aufgabe, die auch nachts liefe; was dabei gelesen und verarbeitet wurde, steht anschließend im Protokoll der Aufgabe. Für den ersten Lauf nach dem Einrichten ist das der kürzeste Weg. Aufgabe im Aufgabenplaner öffnen — dorthin, wo Protokoll, Zähler und die Ausführungsregeln stehen. Der Verweis erscheint nur, wenn Sie den Aufgabenplaner auch bedienen dürfen. Sie behalten das letzte Wort. Die angelegte Aufgabe trägt in der Spalte Notiz einen Hinweis, dass Mail Log sie pflegt. Entfernen Sie diese Notiz, gehört die Aufgabe Ihnen: Mail Log ändert dann weder ihren Takt noch ihren Zustand und zeigt sie nur noch an. So können Sie zum Beispiel einen Cron-Ausdruck hinterlegen, den die Auswahlliste nicht anbietet. Die Ansicht Rückmeldungen Unter Mail Log → Rückmeldungen steht, was zurückkam: Zeitpunkt, Art, Empfänger, Statuscode, die Begründung des fremden Servers im Wortlaut und die zugeordnete Nachricht. Unter dem Empfänger steht der ablehnende Server, sofern er genannt wurde; ein rotes Gesperrt zeigt, dass die Adresse bereits auf der Sperrliste steht. Filtern können Sie nach Art, Zeitraum und Freitext; die Suche geht über Empfänger, Betreff, Begründung, Statuscode und Nachrichtenkennung. Zwei Schaltflächen stehen unter der Liste: Empfänger sperren — trägt die Adressen der ausgewählten Zeilen von Hand in die Sperrliste ein. Nützlich für die Fälle, die Mail Log von sich aus nicht sperrt: eine hartnäckige vorübergehende Ablehnung etwa, oder eine Meldung, die sich nicht einordnen ließ. Löschen — entfernt Rückmeldungen aus der Liste. Ändern lässt sich hier nichts: Was der fremde Server geantwortet hat, ist ein Protokoll, kein Formular. Wie eine Meldung ihrer Nachricht zugeordnet wird Mail Log versucht zwei Wege, in dieser Reihenfolge: Über die Nachrichtenkennung. Ordentliche Unzustellbarkeitsmeldungen enthalten den Kopf der ursprünglichen Nachricht, und darin steht deren Message-ID. Mail Log protokolliert diese Kennung seit Version 1.1.0 — das ist eine Gleichheit, keine Schätzung. Über Empfänger und Zeitfenster. Schickt der fremde Server die Kennung nicht mit, sucht Mail Log die jüngste Nachricht an dieselbe Adresse innerhalb des eingestellten Fensters (Optionen → Rückkanal → Auswertung, Vorgabe sieben Tage). Der zweite Weg kann danebengreifen — deshalb ist er der zweite, und deshalb bleibt eine Meldung lieber ohne Zuordnung: Sie steht dann mit dem Vermerk Nicht zugeordnet in der Liste. Das ist ehrlicher als eine falsche Zuordnung, die niemand mehr bemerkt. Ein größeres Fenster erhöht die Trefferquote und gleichzeitig die Zahl der Fehlgriffe. Auch nicht zugeordnete Meldungen zählen mit. Sie entstehen zum Beispiel, wenn der ursprüngliche Log-Eintrag inzwischen von der Aufbewahrung entfernt wurde oder die Nachricht vor der Installation von Mail Log hinausging. Im Log und im Dashboard In der Log-Liste trägt jede Nachricht, auf die eine Rückmeldung kam, ein zusätzliches Abzeichen — neben dem Versandstatus, nicht an dessen Stelle. „Gesendet“ bleibt richtig: Die Nachricht hat Ihren Mailserver ja verlassen. Über den Filter Rückmeldung zeigen Sie nur diese Nachrichten an. Im Dashboard steht ein Streifen mit der Unzustellbarkeitsquote des eingestellten Zeitraums, aufgeschlüsselt nach Art, dazu die Zahl gesperrter Adressen. Gemessen wird gegen die Zahl der gesendeten Nachrichten; automatische Antworten und nicht eingeordnete Meldungen zählen nicht mit. Der Streifen erscheint erst, wenn der Abruf eingeschaltet ist — vorher wäre eine Null keine Auskunft, sondern eine Behauptung. Als Faustzahl gilt: Unter einem Prozent ist unauffällig, über zwei Prozent sollten Sie die Empfängerliste ansehen. Ausschlaggebend ist aber weniger die Quote als ihre Art — eine Handvoll Beschwerden wiegt schwerer als viele volle Postfächer. Was mit Post geschieht, die keine Rückmeldung ist Nichts. Sie wird gelesen, nicht erkannt und liegen gelassen — nicht gelöscht, nicht verschoben, nicht als gelesen markiert, auch dann nicht, wenn „Nach dem Abrufen“ auf Löschen steht. Das Aufgabenprotokoll zählt sie getrennt mit, etwa „12 gelesen, 3 verarbeitet, 9 unangetastet“. Angesehen wird sie aber nur einmal. Mail Log merkt sich, welche Nachrichten es schon geprüft hat, und überspringt sie beim nächsten Lauf, ohne sie überhaupt zu holen. Dafür dienen die dauerhaften Kennungen des Protokolls (bei POP3 UIDL, bei IMAP die UID) — an der Nachricht selbst ändert sich dadurch nichts. Warum das wichtig ist. Ohne dieses Gedächtnis läse jeder Lauf dieselbe fremde Post erneut und verbrauchte damit die Höchstzahl je Lauf. In einem Postfach, in dem auch gewöhnliche Mail liegt, hieße das irgendwann: Jeder Lauf holt hundert fremde Nachrichten und kommt an den Rückmeldungen dahinter nie an — ohne Fehlermeldung, mit grünem Zustand. Die Merkliste wird dabei mitgeführt, nicht angehäuft: Was nicht mehr im Postfach liegt, wird bei jedem Lauf vergessen. Wechseln Sie das Postfach, fängt sie von vorn an. Kann Ihr Server kein UIDL — das ist selten, die Angabe ist im Standard optional —, arbeitet der Abruf wie bisher: Er sieht jede Nachricht bei jedem Lauf erneut an. Dann ist ein Postfach nur für Rückmeldungen die bessere Wahl. Grenzen Post, die keine Rückmeldung ist, bleibt unangetastet liegen — auch bei der Einstellung „Löschen“. Sie wird nicht gelöscht, nicht verschoben und nicht als gelesen markiert. Mail Log rührt nur an, was es als Unzustellbarkeitsmeldung erkannt und verarbeitet hat. Nicht jeder Server meldet zurück. Manche Empfängersysteme nehmen Nachrichten an und verwerfen sie stillschweigend. Gegen diesen Fall hilft kein Rückkanal, sondern nur eine saubere Domain-Gesundheit. Beschwerden bekommt nur, wer angemeldet ist. Die Feedback-Schleifen der großen Anbieter setzen eine Anmeldung des Absenders voraus. Ohne sie sehen Sie Unzustellbarkeiten, aber keine Spam-Markierungen. Der Abruf braucht ausgehende Verbindungen zu Ihrem Posteingangsserver. Wo der Hoster diese sperrt, meldet die Aufgabe einen Verbindungsfehler. Dasselbe Postfach trägt noch etwas In dieses Postfach kommen nicht nur Unzustellbarkeitsmeldungen, sondern auch die täglichen DMARC-Berichte — wenn Sie sie dorthin leiten. Mail Log sortiert beim Abholen selbst, was was ist; was zu keinem von beidem gehört, bleibt unangetastet liegen. Wie Sie die Berichte einschalten und was darin steht, erklärt das Kapitel DMARC. English version Sperrliste (Pro) Pro-Version. Diese Funktion gehört zur Pro-Version von Mail Log. Was die Free-Version kann, steht unter Free-Version und Pro-Version. Die Sperrliste hält die Adressen fest, an die nicht mehr geschrieben werden soll. Sie entsteht aus den Rückmeldungen, die Mail Log abholt — siehe das Kapitel Rückkanal. Warum es sie gibt Wer immer weiter an Adressen schreibt, die es nachweislich nicht gibt, beschädigt den eigenen Ruf beim Empfängerserver. Große Anbieter werten eine hohe Unzustellbarkeitsquote als Merkmal eines Absenders, der seine Liste nicht pflegt — und stufen dann auch die Post an Ihre gültigen Empfänger herab. Sie landet im Spam-Ordner oder wird ganz abgewiesen. Die Sperrliste ist deshalb keine Bequemlichkeit, sondern Zustellbarkeitsschutz: Sie schützt die Mails an alle anderen. Wann eine Adresse hineinkommt Grund Wann Dauerhaft unzustellbar Sofort, beim ersten Mal. Eine Adresse, die es nicht gibt, fängt nicht an zu existieren. Beschwerde Sofort. Wer Ihre Mail als Spam markiert hat, will sie nicht — ein zweiter Versuch macht es schlimmer, nicht besser. Zu oft nicht erreichbar Erst ab einer Schwelle. Ein volles Postfach ist am nächsten Tag oft wieder leer. Von Hand eingetragen Wenn Sie es tun — über das Formular oben oder aus einer Rückmeldung heraus. Die Schwelle stellen Sie unter Optionen → Rückkanal → Auswertung ein: Sperren nach … vorübergehenden Fehlschlägen und der Zeitraum dafür. Gezählt wird nur, was in dieses Fenster fällt — eine Adresse, die vor zwei Jahren dreimal nicht erreichbar war, ist heute kein Fall. Ein erneuter Vorfall überschreibt den Grund nicht. Wer wegen einer Beschwerde gesperrt ist, bleibt aus diesem Grund gesperrt, auch wenn danach noch ein vorübergehender Fehlschlag eintrudelt. Der Zähler Vorfälle steigt trotzdem weiter. Was eine Sperre bewirkt Mail Log verweigert den erneuten Versand an eine gesperrte Adresse — sowohl über die Schaltfläche in der Detailansicht als auch über die Warteschlange. Die Fehlermeldung nennt die betroffene Adresse, damit Sie wissen, welche Sie gegebenenfalls freigeben müssen. Geprüft werden An und Kopie; eine Blindkopie sieht der Empfänger ohnehin nicht. Die Sperre hält Joomlas eigenen Versand nicht auf. Registriert sich jemand mit einer gesperrten Adresse neu, oder trägt ein Newsletter-Programm sie erneut ein, geht die Mail hinaus — Mail Log protokolliert sie, hält sie aber nicht zurück. Der Sendeweg gehört Joomla, und eine Erweiterung, die sich stillschweigend dazwischenschaltet, wäre der falsche Ort dafür. Die Sperrliste ist also eine Auskunft darüber, welche Adressen tot sind. Was daraus folgt, entscheiden Sie — meist: die Adresse in der Quelle austragen, aus der sie stammt. Von Hand eintragen und freigeben Über Mail Log → Sperrliste: Eintragen — Adresse ins Formular oben, wahlweise eine Notiz dazu (etwa „Kunde hat um Austragung gebeten“), dann Sperren. Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle; die Adresse wird kleingeschrieben abgelegt. Freigeben — Zeilen auswählen, dann Freigeben. Danach wird wieder an die Adresse geschrieben. Die Rückmeldungen, die zur Sperre geführt haben, bleiben erhalten; kommt eine neue dauerhafte Unzustellbarkeit herein, steht die Adresse wieder auf der Liste. Filtern können Sie nach Grund und Freitext (Adresse und Notiz). Die Spalte Vorfälle zählt, wie oft die Adresse aufgefallen ist — eine hohe Zahl bei einer vorübergehenden Sperre ist ein Hinweis darauf, dass das Postfach nicht nur kurz voll war. Wer das darf Das Eintragen und Freigeben hängt am Recht Sperrliste verwalten (Optionen → Rechte). Wer es hat, entscheidet, an wen diese Website noch schreibt — geben Sie es entsprechend sparsam. Zum Ansehen der Liste genügt das übliche Leserecht; das Löschen von Rückmeldungen hängt am Löschrecht des Protokolls. Beim Wechsel zur Free-Version Die Sperrliste bleibt gespeichert und wird nur nicht mehr angezeigt oder gepflegt. Spielen Sie die Pro-Version später wieder ein, steht sie unverändert da. English version DMARC: wer in Ihrem Namen sendet (Pro) Pro-Version. Diese Funktion gehört zur Pro-Version von Mail Log. Was die Free-Version kann, steht unter Free-Version und Pro-Version. Jeden Tag schicken die großen E-Mail-Anbieter Berichte darüber, wer in Ihrem Namen gesendet hat und ob diese Post sich als Ihre ausweisen konnte. Diese DMARC-Berichte kommen als gepacktes XML in einem Postfach an — und werden deshalb in der Praxis nie gelesen. Mail Log sammelt sie ein, packt sie aus und beantwortet daraus eine Frage: Ist das noch unser Versand? Was ein Bericht beantwortet — und was nicht Ein Bericht sagt: „Von dieser IP-Adresse kamen im Laufe des Tages 42 Nachrichten mit Ihrer Domain im Absender. 40 davon konnten sich ausweisen, 2 nicht.“ Er sagt nicht, ob die Post gelesen wurde, und er nennt keine Empfänger und keine Betreffs — ein Aggregatbericht enthält Zahlen, keine Nachrichten. „Sich ausweisen“ heißt dabei: Die Nachricht trug eine gültige DKIM-Unterschrift Ihrer Domain oder kam von einem Server, den Ihr SPF-Eintrag erlaubt. Eines von beiden genügt. Deshalb ist eine weitergeleitete Nachricht kein Problem: Die Weiterleitung bricht SPF, die Unterschrift bleibt heil. Einrichten: drei Schritte Den Rückkanal einrichten. Die Berichte kommen in dasselbe Postfach wie die Unzustellbarkeitsmeldungen. Wie Sie es hinterlegen, steht im Kapitel Rückkanal. Ohne den Postfachabruf kommt nichts an. Die Berichtsadresse im DNS eintragen. In Ihrem DMARC-Eintrag gibt es dafür den Teil rua=mailto:…. Hier bestimmen Sie, wohin die Berichte gehen — anders als bei den Unzustellbarkeitsmeldungen, deren Adresse der Versand vorgibt. Tragen Sie die Adresse des Postfachs ein, das Mail Log abruft. Den fertigen Eintrag zeigt Ihnen die Domain-Gesundheit. Die Auswertung einschalten. Optionen → Rückkanal → DMARC-Berichte → Berichte auswerten. Geduld beim ersten Mal. Die Anbieter senden einmal täglich und beziehen sich auf den Vortag. Nach dem Veröffentlichen des DNS-Eintrags dauert es also bis zu zwei Tage, bis der erste Bericht eintrifft — und nur, wenn in dieser Zeit überhaupt Post von Ihrer Domain verschickt wurde. Die Seite DMARC Die Seite liest sich von oben nach unten als eine Antwort in drei Stufen. Die Zahlen Kennzahl Was sie sagt Bestanden Der Anteil der Nachrichten, die sich ausweisen konnten. Das ist die eine Zahl, die man im Blick behält. Nachrichten Wie viele Nachrichten die Berichte insgesamt beschreiben — nicht, wie viele Berichte eingegangen sind. Aussortiert Was der Empfänger in den Spam-Ordner gelegt oder abgewiesen hat. Steht hier eine Zahl über Null, hat Ihre Richtlinie bereits gewirkt. Absender-Server Wie viele verschiedene Server im Zeitraum in Ihrem Namen gesendet haben, und wie viele davon noch unbeurteilt sind. Unter welchem Wert die Quote als auffällig gilt, stellen Sie in den Optionen ein (Warnen unter … Prozent bestanden, ab Werk 95). Hundert Prozent sind kein sinnvoller Wert: Eine einzige weitergeleitete Nachricht reißt sie. Wer in Ihrem Namen sendet Die zweite Liste ist die eigentliche Arbeit. Sie zeigt jeden Server, der Post mit Ihrer Domain verschickt hat, mit Menge, bestandenem Anteil und — soweit auflösbar — seinem Namen. Bekannte Versanddienste erkennt Mail Log und beschriftet sie. Jede Zeile bekommt von Ihnen ein Urteil: Das sind wir — ein Server, der in Ihrem Auftrag sendet: Ihr Hoster, Ihr Newsletter-Dienst, Ihr Ticketsystem. Fremd — jemand, der Ihren Namen benutzt, ohne dazu berechtigt zu sein. Zurücknehmen — wieder offen, wenn Sie sich geirrt haben. Das Urteil gehört Ihnen und bleibt erhalten, auch wenn die Berichte, aus denen die Adresse stammt, längst der Aufbewahrung zum Opfer gefallen sind. Ein eigener Dienst mit roter Quote ist der häufigste Fund. Er bedeutet fast nie einen Angriff, sondern einen fehlenden Eintrag: Der Newsletter-Dienst steht nicht in Ihrem SPF-Eintrag, oder sein DKIM-Schlüssel ist nicht veröffentlicht. Beides zeigt Ihnen die Domain-Gesundheit mit dem fertigen Eintrag zum Kopieren. Die Berichte Zuletzt die Liste der eingegangenen Berichte: Zeitraum, Berichtender, Domain, Menge, Quote und die veröffentlichte Richtlinie. Über XML laden Sie das Originaldokument herunter — für den Fall, dass eine Zahl seltsam aussieht und jemand nachsehen will, was der Anbieter wirklich geschrieben hat. Was Mail Log mit den Berichten sonst noch tut Selektoren übernehmen. Ein Bericht nennt, mit welchem DKIM-Selektor Ihr Versand unterschreibt. Mail Log merkt sich die nachweislich funktionierenden und prüft sie in der Domain-Gesundheit von selbst mit — Sie müssen sie nicht eintragen. Im regelmäßigen Bericht. Quote und die Zahl der unbeurteilten Quellen stehen im Wochen- beziehungsweise Monatsbericht, wenn Sie ihn eingeschaltet haben. Im Dashboard. Ein Streifen mit Quote und offenen Quellen. Aufbewahrung Zwei Fristen, weil es zwei verschiedene Dinge sind: Die ausgewerteten Zahlen bleiben ab Werk ein Jahr — so lässt sich die Frage „war das im letzten Sommer schon so?“ beantworten. Das Originaldokument bleibt drei Monate; es wird selten gebraucht und nur kurz. Danach bleibt der Bericht in der Liste stehen, nur ohne Anhang. Aufgeräumt wird von der Wartungsroutine Alte Log-Einträge aufräumen, die ohnehin läuft. Wenn nichts ankommt Die Seite sagt Ihnen, woran es liegt — sie unterscheidet vier Fälle: die Auswertung ist aus, der Postfachabruf ist aus, es gibt keine geplante Aufgabe, oder der Aufgabenplaner der Website läuft überhaupt nicht. Steht dort kein Hinweis und die Seite ist trotzdem leer, dann prüfen Sie den rua=-Teil Ihres DMARC-Eintrags: Zeigt er wirklich auf das Postfach, das Mail Log abruft? Berichte fremder Domains. Mail Log legt jeden Bericht ab, den es findet, und nennt in der Liste die Domain, um die es geht. Wenn dort eine Domain auftaucht, die Ihnen nicht gehört, hat jemand Ihre Adresse als Berichtsadresse eingetragen — ärgerlich, aber harmlos. Der Domain-Filter blendet sie aus. English version DKIM-Signierung (Pro) Pro-Version. Diese Funktion gehört zur Pro-Version von Mail Log. Was die Free-Version kann, steht unter Free-Version und Pro-Version. Eine DKIM-Unterschrift ist ein Siegel auf Ihrer ausgehenden Post: Der Empfänger kann damit prüfen, dass die Nachricht wirklich von Ihrer Domain stammt und unterwegs nicht verändert wurde. Mail Log kann dieses Siegel setzen — für Installationen, deren Versandweg es nicht selbst tut. Zuerst nachsehen, ob Sie das brauchen. Die meisten Mailanbieter und alle Versanddienstleister unterschreiben bereits selbst. Sehen Sie in der Domain-Gesundheit nach: Steht dort ein gefundener DKIM-Eintrag, unterschreibt jemand — dann lassen Sie diese Funktion aus. Zweimal zu unterschreiben ist zwar erlaubt, bringt aber nichts und macht den nächsten Schlüsselwechsel fehleranfällig. Die Reihenfolge ist die eigentliche Funktion Vier Schritte, und sie gehören in genau diese Reihenfolge: Schlüssel erzeugen. Optionen → Zustellung → DKIM-Signierung. Mail Log erzeugt ein RSA-Schlüsselpaar (2048 Bit) und legt den privaten Teil verschlüsselt als Datei ab — unter dem Protokollverzeichnis, nicht in der Datenbank. Mehr dazu unten unter Wo der Schlüssel liegt. Den DNS-Eintrag veröffentlichen. Darunter erscheint, was einzutragen ist: ein Name wie maillog._domainkey.ihre-domain.de und ein langer Wert, der mit v=DKIM1; k=rsa; p=… beginnt. Typ: TXT. Das tragen Sie bei Ihrem Domain-Anbieter ein oder leiten es an dessen Support weiter. Prüfen lassen. Der Knopf Veröffentlichung prüfen schlägt den Eintrag nach und vergleicht ihn mit dem hinterlegten Schlüssel. Erst wenn hier „stimmt überein“ steht, ist alles bereit. Nach dem Veröffentlichen kann das bis zu einen Tag dauern. Einschalten. Erst jetzt Ausgehende Nachrichten unterschreiben auf Ja. Warum nicht gleich einschalten? Eine Unterschrift, deren Schlüssel im DNS nicht zu finden ist, ist schlechter als gar keine: Der Empfänger sieht dann eine gescheiterte Prüfung statt keiner — und eine gescheiterte Prüfung ist genau das Merkmal, an dem Spamfilter Fälschungen erkennen. Die beiden Felder darüber Feld Was hineingehört Domain Leer lassen. Dann nimmt Mail Log die Domain der Absenderadresse aus der Joomla-Konfiguration — und genau auf die schaut der Empfänger beim Abgleich. Eine andere Domain einzutragen ergibt eine gültige Unterschrift, die für DMARC trotzdem nicht zählt. Selektor Der Name, unter dem der öffentliche Schlüssel im DNS steht. maillog ist voreingestellt und stört einen vorhandenen Selektor Ihres Anbieters nicht — mehrere Selektoren dürfen nebeneinander stehen. Wo der Schlüssel liegt Als Datei unter dem Protokollverzeichnis Ihrer Joomla-Installation ( …/com_maillog/dkim/), nur für den Webserver-Benutzer lesbar und verschlüsselt — mit demselben Verfahren wie Ihre gespeicherten Zugangsdaten, abgeleitet aus dem Sicherheitsschlüssel Ihrer Joomla-Konfiguration. Warum verschlüsselt, obwohl die Datei doch geschützt liegt? Joomlas voreingestelltes Protokollverzeichnis ist administrator/logs — und das liegt mitten im Web-Verzeichnis. Mail Log legt dort Sperrdateien ab, aber die wirken nur auf Apache; auf einem nginx-Server sind sie wirkungslos. Beim Prüfen dieser Version war der Schlüssel auf der Testinstanz so tatsächlich abrufbar. Verschlüsselt ist er es zwar weiterhin, aber der Inhalt ist dann wertlos: Ohne Ihre configuration.php — die kein Webserver ausliefert — lässt er sich nicht entziffern. Wenn Ihr Hoster ein Protokollverzeichnis außerhalb des Web-Verzeichnisses erlaubt, ist das trotzdem die bessere Einstellung (System → Konfiguration → Server → Pfad zum Log-Ordner). Wird der Sicherheitsschlüssel Ihrer Joomla-Installation erneuert, lässt sich der DKIM-Schlüssel nicht mehr entziffern. Mail Log unterschreibt dann nicht mehr — still, und ohne den Versand zu stören. Erzeugen Sie in dem Fall einen neuen Schlüssel und veröffentlichen Sie den neuen DNS-Eintrag. Beim Umzug auf einen anderen Server geht die Datei nicht automatisch mit, wenn Sie nur die Datenbank und das Webverzeichnis übertragen. Dann erzeugen Sie am neuen Ort einen neuen Schlüssel und veröffentlichen den neuen Eintrag — oder Sie kopieren die Datei mit. Einen neuen Schlüssel erzeugen Der Knopf heißt dann Neuen Schlüssel erzeugen, und er tut genau das: Der alte ist danach weg. Solange der neue Eintrag nicht veröffentlicht ist, scheitert jede Unterschrift. Sinnvoll ist deshalb der Weg über einen zweiten Selektor: Selektor ändern (etwa auf maillog2), Schlüssel erzeugen, neuen Eintrag veröffentlichen, prüfen — und den alten Eintrag erst danach löschen. Woran Sie merken, dass es wirkt Die Domain-Gesundheit findet den Selektor und meldet die Schlüssellänge. In den DMARC-Berichten steigt der Anteil der Nachrichten, die sich über DKIM ausweisen konnten — sichtbar in der Spalte Nachweis der Quellenliste. Im Quelltext einer empfangenen Nachricht steht eine Kopfzeile DKIM-Signature: mit Ihrer Domain. Was passiert, wenn etwas fehlt? Fehlt der Schlüssel, die Domain oder der Selektor, unterschreibt Mail Log nicht — still, und die Mail geht hinaus wie zuvor. Ein Protokollierer darf den Versand nicht verhindern, und das gilt auch für die einzige Funktion, die in den Versand eingreift. English version Änderungsprotokoll Dieses Änderungsprotokoll listet alle veröffentlichten Versionen von Mail Log, die neueste zuerst. Diese Seite wird beim Release automatisch aus der Änderungsdatei des Produkts erzeugt. Änderungen von Hand gehen beim nächsten Abgleich verloren. Version 1.3.0 – 24.09.2026 Hinzugefügt Pro-Version: Mail Log sammelt die täglichen DMARC-Berichte aus Ihrem Postfach ein und zeigt, wer in Ihrem Namen sendet und ob die Post sich als Ihre ausweisen konnte. Pro-Version: Ausgehende Nachrichten lassen sich mit einem eigenen DKIM-Schlüssel unterschreiben: Schlüssel erzeugen, DNS-Eintrag veröffentlichen, prüfen lassen, einschalten. Behoben Im Backend-Menü stehen jetzt gleich nach der Anmeldung die richtigen Namen. Bisher erschienen dort Platzhalter in Großbuchstaben, bis Mail Log einmal geöffnet war. Der Knopf „CSV exportieren“ in der Log-Liste zeigt jetzt ein Symbol. Hinweise Pro-Version: Damit die Berichte ankommen, muss rua=mailto: in Ihrem DMARC-Eintrag auf das Postfach des Rückkanals zeigen. Den passenden Vorschlag zeigt die Domain-Gesundheit. Version 1.2.0 – 21.09.2026 Hinzugefügt Pro-Version: Mail Log holt jetzt das Postfach Ihrer Absenderadresse ab und wertet aus, was zurückkommt: zwei neue Seiten, ein Abzeichen in der Log-Liste und die Unzustellbarkeitsquote im Dashboard. Pro-Version: Tote Adressen und Beschwerden sperren automatisch; das schützt Ihre übrige Post. Nachrichten im Postfach, die keine Rückmeldung sind, bleiben unangetastet. Pro-Version: Zu jedem Befund der Domain-Gesundheit, bei dem sich der Eintrag ausrechnen lässt, steht der fertige Wert mit Kopierknopf; was nur Ihr Anbieter weiß, ist als Lücke gekennzeichnet. Behoben Kleinigkeiten: Der Knopf „Optionen“ steht jetzt auf jeder Seite, Produktname und Version unter jeder Seite, und die Domain-Gesundheit zeigt beim ersten Öffnen ihr Ergebnis. Ein SPF-Eintrag, der per redirect= auf einen anderen verweist, gilt jetzt als in Ordnung. Bisher wurde er als unvollständig gemeldet — und der Rat dazu hätte die Weiterleitung abgeschaltet. Hinweise Pro-Version: Der Rückkanal ist ab Werk ausgeschaltet. Server und Anschluss eintragen, testen, speichern — Zugangsdaten, Aufgabe und Takt übernimmt Mail Log, „Jetzt abholen“ startet sofort. Version 1.1.1 – 20.09.2026 Behoben Der Knopf „Jetzt prüfen“ auf der Seite Domain-Gesundheit funktioniert wieder. Er brach bisher mit einer Meldung über Sicherheitstoken ab. Ebenso der Knopf „EML herunterladen“ in der Werkzeugleiste eines Log-Eintrags. Wer einen DKIM-Selektor nachträgt, sieht jetzt nur noch den aktuellen Befund. Bisher blieb daneben die alte Meldung „kein Selektor benannt“ stehen. Version 1.1.0 – 20.09.2026 Hinzugefügt Mail Log gibt es jetzt in zwei Versionen: der freien und der Pro-Version. Die Free-Version kann alles, was Sie bisher kennen. Jeder Eintrag zeigt jetzt die Message-ID, unter der die Nachricht den Mailserver verlassen hat. Sie lässt sich auch suchen. Pro-Version: Auskunfts- und Löschanfragen nach DSGVO erfassen jetzt auch das E-Mail-Protokoll — über Joomlas eigene Datenschutzverwaltung. Pro-Version: Auf Wunsch kommt eine regelmäßige Zusammenfassung per E-Mail: wie viel versendet wurde, was gescheitert ist und ob sich an Ihrer Absenderdomain etwas geändert hat. Pro-Version: Schlägt der Versand fehl, geht die Nachricht sofort über einen zweiten Zugang hinaus — und trägt auch der nicht, wird sie später selbständig wiederholt. Das Dashboard zeigt jetzt eine Ampel für SPF, DKIM, DMARC und MX Ihrer Absenderdomain. Sie sagt Ihnen, ob Ihre Mails überhaupt als echt durchgehen. Pro-Version: Fehlgeschlagene Sendungen lassen sich zusätzlich über eine Web-Adresse melden — etwa in einen Chat-Raum. Eine Fehlermeldung über den kaputten Mailversand kommt per Mail selten an. Pro-Version: Bestimmte Nachrichten lassen sich über einen anderen Postausgangsserver schicken als den Rest — etwa Newsletter getrennt von Bestellbestätigungen. In der Free-Version wirbt eine Karte auf dem Dashboard und auf der Warteschlangenseite für die Pro-Version. Die Protokollansichten bleiben frei davon. Pro-Version: Zu jedem Befund der Domain-Gesundheit steht jetzt, was einzutragen ist, um ihn zu beheben. Die Domain-Gesundheit ist ab Werk eingeschaltet und prüft beim ersten Aufruf des Dashboards sofort einmal. Pro-Version: Unter den Zugangsdaten eines zweiten Versandwegs steht jetzt „Verbindung testen". Der Knopf prüft, was Sie gerade eingetragen haben, ohne zu speichern. Die Domain-Gesundheit hat eine eigene Seite. Die Kachel im Dashboard zeigt nur noch, welche Prüfung nicht in Ordnung ist. Pro-Version: Dort steht je Prüfung, was tatsächlich im DNS Ihrer Domain eingetragen ist — und was zu ändern ist, wenn etwas nicht stimmt. Geändert Die Domain-Gesundheit erklärt jetzt in beiden Versionen, worum es bei SPF, DKIM, DMARC und MX überhaupt geht. Pro-Version: Zu jedem Befund steht jetzt in Alltagssprache, was zu tun ist — und ein eigener Abschnitt sagt, wo so ein Eintrag hingehört und welche drei Felder auszufüllen sind. Die beiden Ausgaben heißen jetzt überall Free-Version und Pro-Version — so wie im Shop. Die Oberfläche ist aufgeräumt: Die Optionen haben statt sechzehn noch sieben Reiter, und von jeder Ansicht kommen Sie zu den beiden anderen. Das Dashboard zeigt das Volumen der letzten 30 Tage, und die Domain-Gesundheit steht daneben statt darunter. Pro-Version: Im Joomla-Menü unter Komponenten steht jetzt „Mail Log Pro“. Behoben Ein gelöschter DKIM-Selektor blieb mit seinem alten Befund stehen. Die Domain-Gesundheit zeigte DKIM deshalb doppelt. Fällt der Postausgangsserver ganz aus, erscheint die Mail jetzt als fehlgeschlagen im Protokoll. Bisher fehlte sie dort vollständig. Der Titel der Optionsmaske zeigte einen internen Schlüssel statt „Mail Log Optionen“. Nach einem Update lieferte der Browser mitunter noch die alte Gestaltung aus, bis man die Seite hart neu lud. Das passiert nicht mehr. Die Benachrichtigung über einen fehlgeschlagenen Versand zeigte statt Text nur interne Kürzel. Hinweise Die Kennung wird ab dem Update erfasst. Bei älteren Einträgen bleibt die Zeile leer. Pro-Version: Das Protokoll wird bei einer Löschanfrage endgültig entfernt. Prüfen Sie vorher, ob eine gesetzliche Aufbewahrungsfrist dagegensteht. Pro-Version: Der Bericht ist ab Werk aus. Schalten Sie ihn in den Optionen unter „Bericht“ ein und legen Sie die Aufgabe „Bericht versenden“ im Aufgabenplaner an. Pro-Version: Warteschlange und Ersatzweg sind ab Werk aus. Schalten Sie sie in den Optionen ein und legen Sie die Aufgabe „Warteschlange abarbeiten“ im Aufgabenplaner an. Die Ampel prüft beim ersten Aufruf einmal selbst. Damit sie täglich nachsieht, legen Sie im Aufgabenplaner die Aufgabe „Domain-Gesundheit prüfen“ an. Pro-Version: Der zweite Kanal ist ab Werk aus. Tragen Sie die Adresse in den Optionen unter „Benachrichtigungen“ ein. Die Empfängeradressen der gescheiterten Nachricht verlassen dabei Ihre Website. Pro-Version: Versandwege sind ab Werk aus und die einzige Einstellung, mit der Mail Log in den gewöhnlichen Versand eingreift. Lesen Sie das Handbuchkapitel, bevor Sie sie einschalten. Pro-Version: Es wird dabei keine Test-E-Mail verschickt, sondern nur die Verbindung aufgebaut und die Anmeldung geprüft. In der Free-Version sind die Einstellungen der Pro-Version sichtbar, aber gesperrt. Version 1.0.5 – 18.09.2026 Behoben Unter PHP 8.5 standen am Kopf jeder Seite Warnungen über veraltete Funktionen. Sie erscheinen nicht mehr. Die Verweise im Übersichtsfenster führten immer ins deutsche Handbuch. Sie folgen jetzt der eingestellten Sprache. Version 1.0.4 – 12.08.2026 Geändert Die Installationsangaben der drei Bestandteile wurden von wirkungslosen Einträgen befreit, damit das Paket die Prüfung des Joomla! Extensions Directory besteht. Behoben Eine englische Meldung der Übersicht endete mit einem überflüssigen Leerzeichen. Version 1.0.3 – 01.08.2026 Geändert Das Paket und seine drei Bestandteile tragen im Erweiterungs-Manager jetzt sprechende Namen; bisher standen dort technische Kürzel. Version 1.0.2 – 31.07.2026 Hinzugefügt E-Mails aus Kommandozeilen- und Scheduler-Läufen werden protokolliert; bisher wurde dort nichts erfasst. Die Option „Protokollierte Kontexte“ wirkt jetzt tatsächlich. Ohne Auswahl wird weiterhin jeder Kontext protokolliert. Die Liste weist auf Einträge aus früheren Versionen hin, die keinen Nachrichtentext enthalten können, und verlinkt sie zum Löschen. Geändert Der Download der rohen Nachricht verlangt jetzt zusätzlich die Berechtigung „Nachrichtentext ansehen“. Gruppen ohne sie verlieren den Download; Super-User sind nicht betroffen. Neuinstallationen protokollieren ab Werk vollständig: kompletter Nachrichtentext, Roh-Nachricht und auch Mails mit sensiblem Betreff. Bestehende Installationen behalten ihre Einstellungen. Behoben Der Nachrichtentext protokollierter E-Mails blieb immer leer. Er wird jetzt wieder erfasst, ebenso Anhänge, Antwort-an, Kopfzeilen und die Fehlermeldung fehlgeschlagener Sendungen. Der erneute Versand aus dem Protokoll funktioniert wieder — ohne gespeicherten Nachrichtentext war er nicht möglich. Bei verschlüsselter Speicherung griffen die Maskierungsmuster für sensible Inhalte nie. Maskiert wird jetzt vor dem Verschlüsseln. Auf frischen Installationen wurde nichts maskiert, obwohl die Optionen zwei Maskierungsmuster als aktiv anzeigten. Die Erkennung von HTML-Nachrichten berücksichtigt jetzt auch mehrteilige Nachrichten und einen gesetzten Alternativtext. Bei gekürzt gespeichertem Nachrichtentext zeigte die Detailansicht die Originalgröße nicht an. Beim Speichern der Optionen wurden Anhänge aus Versionen vor 0.1.0 unzugänglich, weil ihr Ablageort verloren ging. Der Optionen-Button erschien auch für Gruppen ohne die nötige Berechtigung und wies beim Klick ab. Version 1.0.1 – 31.07.2026 Hinzugefügt Nach Installation und Update erscheint ein Übersichtsfenster mit Version, Status und Einstiegen zu Erste Schritte, Download-Schlüssel und Handbuch. Ein Klick auf „Updates aktivieren“ führt direkt zu den Update-Quellen, bereits auf fehlende Download-Schlüssel gefiltert. Der Erweiterungs-Manager zeigt hinter der Versionsnummer die Liste der Änderungen. Sprache Die Meldungen bei Installation und Update liegen in Deutsch und Englisch vor. Version 1.0.0 – 20.07.2026 Hinzugefügt Initiales Release. English version